Alte Moschee (Tarsus)
Moschee in der Türkei
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Geschichte
Die Alte Moschee wurde ab 1102 als St.-Paulus-Kathedrale erbaut (nicht zu verwechseln mit der heute als Museum dienenden Pauluskirche in Tarsus). Sie entstand auf römischen Fundamenten und denen einer Vorgängerkirche, die etwa um das Jahr 300 nach Christus errichtet wurde. Zum Zeitpunkt des Kirchenbaus, im frühen 12. Jahrhundert, gehörte Tarsus zum Königreich Kleinarmenien. Das Gebäude ist dreischiffig, besitzt Spitzbogenarkaden in den Seitenschiffen, wird von einer Spitztonne überwölbt und schließt im Osten mit einer halbrunden Apsis ab, die im Äußeren einen geraden Chorschluss zeigt.
Nach der Eroberung Tarsus’ durch die seldschukischen Ramazaniden wurde die Kirche durch Ramazanoğlu Schehabettin Ahmet Bey 1415 zur Moschee umgewidmet und ein Minarett hinzugefügt. Noch heute sind auf der Decke Jesus und seine Apostel in Fresken abgebildet. Die Gebetsnische (Mihrāb) befindet sich in der Mitte des südlichen Seitenschiffes. An der nordwestlichen Ecke des Gebäudes ist ein Glockenturm.[1][2]

