Alte Sternwarte (Münster)
Bauwerk in Münster, Deutschland
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Die Alte Sternwarte der Universität Münster im Münsteraner Stadtteil Gievenbeck bestand von 1968 bis in die 1980er Jahre. Sie wird derzeit nach langer Nutzung als Gästehaus wieder Aufwendig renoviert, modernisiert und wieder in Betrieb genommen.

Geschichte
Die Sternwarte wurde 1968 außerhalb des Stadtkerns auf dem Horstmarer Landweg 248 errichtet; etwa auch in dieser Zeit wurden die naturwissenschaftlichen Institute der Universität am Coesfelder Kreuz gebaut. Sie sollte zur Ausbildung in Astronomie dienen. 1972 – 1974 wurde in unmittelbarer Nähe durch das Studierendenwerk Münster ein Wohnheim fertiggestellt, das aufgrund der entstehenden Verschattung wie auch des nächtlichen Lichteinfalls die Arbeit im Observatorium erschwerte. Anfang der 1980er Jahre wurde die Arbeit endgültig eingestellt. Seit dieser Zeit arbeiten die Astronomen der Universität am Observatorium Hoher List in der Eifel. Anfang der 1990er Jahre wurde das Observatorium zum Wohnheim für Gastwissenschaftler der Universität umgebaut. Im Jahr 2011 wurden das alte Studentenwohnheim abgerissen und durch ein neues Studierendenwohnheim ersetzt. Die Alte Sternwarte der Universität Münster blieb vom Umbau natürlich unangetastet und wurde zunächst weiter für Wohnungen genutzt.[1]
Nachdem der letzte Gastwissenschaftler dann 2015 die Sternwarte verlassen hat, wurde sie ab 2017 vom Institut für Planetologie der Universität Münster wieder für Beobachtungen hergerichtet. Derzeit wird die Alte Sternwarte am Horstmarer Landweg 248 schrittweise modernisiert und wieder in Betrieb genommen. Dank eines bewilligten Antrags im Rahmen der Qualitätsverbesserungsmittel des Landes NRW können Harald Hiesinger und Iris Weber vom Institut für Planetologie gemeinsam mit Jasper Gerdes vom Institut für Mineralogie die technische Ausstattung umfassend erneuern. Damit werden optimale Voraussetzungen geschaffen, um die digitale Astronomie am Standort nachhaltig voranzubringen.