Altmühlkreuz

spätgotischer Pfeilerbildstock in Gunzenhausen, Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, Bayern From Wikipedia, the free encyclopedia

Als Altmühlkreuz oder Kreuz im Altmühltal wird ein spätgotischer Pfeilerbildstock auf gestuftem Sockel[1] in Gunzenhausen, einer Kleinstadt im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, bezeichnet. Das Altmühlkreuz ist unter der Denkmalnummer D-5-77-136-218 als Baudenkmal in die Bayerische Denkmalliste eingetragen.[1] Der Bildstock stand ursprünglich in der Peripherie von Gunzenhausen an der Einmündung des Weges Am Pfahlrain in die Oettinger Straße, unweit der Bundesstraße 13 und des namensgebenden Flusses Altmühl.

Kopie des Altmühlkreuzes in der Peripherie von Gunzenhausen

Im Mittelalter führte dort eine wichtige Handelsstraße entlang. Heute steht dort eine Kopie des Altmühlkreuzes. Das Original befindet sich im Innenhof des Gunzenhäuser Rathauses.[2] Das Altmühlkreuz ist drei Meter hoch und besteht aus Sandstein.

Legenden

Um die Bildsäule ranken sich viele Legenden. So soll der Sage nach der Bildstock von Burkhard aus dem Geschlecht der Seckendorffer errichtet worden sein,[3] nachdem er dort seine Geliebte Hedwig während der Jagd erschoss.[4]

Literatur

  • Lic. Claus: Das „Altmühlkreuz“ in: Alt-Gunzenhausen, Verein für Heimatkunde Gunzenhausen e.V., Heft 1/1923
  • Karl Gröber, Felix Mader: Bezirksamt Gunzenhausen (= Die Kunstdenkmäler von Bayern. Mittelfranken 6). R. Oldenbourg, München 1937, DNB 366496220, S. 115118.
  • Gotthard Kießling: Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen (= Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege [Hrsg.]: Denkmäler in Bayern. Band V.70/1). Karl M. Lipp Verlag, München 2000, ISBN 3-87490-581-0.
  • Karl Friedrich Zink: Eine bisher nicht beachtete Quelle zur Erforschung des Bildstocks „Kreuz im Altmühltal“ in: Alt-Gunzenhausen, Verein für Heimatkunde Gunzenhausen e.V., Heft 44/1988

Einzelnachweise

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