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Altpreußisches Stettiner Land-Regiment SL

Infanterieverband der Preußischen Armee From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Stettiner Land-Regiment war ein Infanterieregiment der altpreußischen Armee.

Aktiv1729 bis 1788 (aufgelöst)
TruppengattungInfanterie
Ehemalige StandorteStettin, Anklam, Demmin
Schnelle Fakten Stettiner Land-Regiment, Aktiv ...

Stettiner Land-Regiment

Aktiv 1729 bis 1788 (aufgelöst)
Staat Königreich Preußen
Truppengattung Infanterie
Ehemalige Standorte Stettin, Anklam, Demmin
Inhaber 1735–1737: Johann Arend; 1737–1750: Kaspar Ehrenreich von Thermo; 1750–1752: Baltzer Julius von Kahlbutz; 1752–1759: Johann Gottfried von Stockhausen; 1759–1764: Ernst Heinrich von Langenau; 1764–1770: Wolfgang Albrecht von Hohendorf; 1770–1784: Karl Heinrich von Poseck; 1784–1788: Friedrich August von Eyff
Stammliste Altpreußische Infanterieregimenter
Stammnummer 4
Kriege & wichtige Schlachten Siebenjähriger Krieg – Anklam (1757), Peenemünde (1757), Demmin (1757), Swinemünde (1757)
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Geschichte

Das Stettiner Land-Regiment wurde 1729 durch König Friedrich Wilhelm I. als Stettinsches Garnison-Regiment aufgestellt.[1] Ursprünglich mit sieben Musketier-Kompanien angesetzt wurde es 1735 auf neun Kompanien reguliert. Friedrich II. übernahm das Land-Regiment weitgehend unverändert. 1758 wurde das Regiment um zwei Grenadier-Kompanien ergänzt, die jedoch umgehend zum Grenadier-Bataillon „Ingersleben“ verlegt wurden. 1788 wurde das Stettiner Land-Regiment aufgelöst.

Garnison

  • 1729–1733 Stettin
  • 1734–1735 Stettin, Anklam, Demmin
  • 1736–1788 Stettin

Organisation, Stärke und Verwendung

Die Mannschaftsdienstgrade galten ohne Ausnahme als unbesoldet permanent beurlaubt. Die meiste Zeit des Jahres hielten sie sich in ihren Heimatorten auf, nur einmal jährlich wurden sie für 14 Tage zum Exerzieren in Stettin zusammengezogen. In dieser Zeit erhielten sie Sold, und ebenso, wenn sie zu anderen Anlässen zum Einsatz kamen. Die Offiziere, Unteroffiziere und Tambours taten ganzjährig Dienst, waren jedoch dauerhaft auf Halbsold gesetzt. Die Bestimmung der Truppe war ein zweites Aufgebot, was sich vor allem darin begründete, das es zu großen Teilen aus nicht mehr feldverwendungfähigen, invalidisierten, ausgemusterten oder strafversetzten Soldaten und Offizieren bestand.[2] Das Land-Regiment war als letztes unter den pommerschen Truppen gelistet und sollte nur im Ausnahmefall in Kriegszeiten lokal defensiv in Erscheinung treten.[3][4]

Kampfhandlungen

Das Stettiner Landregiment war während des Siebenjährigen Krieges 1757 an Kampfhandlungen mit der Schwedischen Armee beteiligt. So am 13. September an der Anklamer Fährschanze, in Anklam selbst und in Demmin. Ebenfalls am 13. September begannen die Kämpfe an der Peenemünder Schanze, die bis 23. September anhielten. Am 14. September wurden durch das Regiment Kämpfe an der Swinemünder Schanze bestritten.

Uniformierung

Die Uniformierung war durch schwarze offene Aufschläge und Kragen sowie dunkelblaue Unterkleider gekennzeichnet.

Regimentschefs

Literatur

Einzelnachweise

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