Aluminerie Alouette
Geschäftsbetrieb in Kanada
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Aluminerie Alouette (franz. Lerche) ist eine Aluminiumhütte in der Stadt Sept-Îles am St.-Lawrence-Strom in Québec, Kanada. Ihre erste Ausbaustufe ging 1992 in Betrieb.
| Aluminerie Alouette | |
|---|---|
| Rechtsform | Aktiengesellschaft |
| Gründung | 1992 |
| Sitz | Sept-Îles, Québec, |
| Branche | Aluminium |
| Website | www.alouette.qc.ca |
Nachdem eine große Erweiterung des Werkes von September 2002 bis Mai 2005 abgeschlossen wurde, ist sie die größte Aluminiumhütte für die primäre Verarbeitung auf den amerikanischen Kontinenten mit einer Jahreskapazität von 575.000 Tonnen.[1]
Geschichte
Der Bau einer Aluminiumhütte in Sept-Îles, Québec, wurde durch die Fertigstellung des Wasserkraftwerks Churchill Falls 1972 in Labrador möglich. Stromleitungen von den Churchill-Wasserfällen bringen die Energie zum Hydro-Québec-Übertragungsnetz, welches in der Nähe von Sept-Îles vorbeigeht, wo auch ein bedeutendes Umspannwerk von Hydro-Québec liegt. Durch den niedrigen Strompreis von Hydro-Québec und der guten Meeresanbindung hatte sich 1989 ein Konsortium von sechs Unternehmungen für eine gemeinsame Aluminiumhütte an der Südküste von Sept-Îles entschieden. Diese Unternehmen waren: SGF (Kanada), Kobe Aluminum (Japan), Marubeni (Japan), AMAG (Österreich), VAW (Deutschland) und Hoogovens (Niederlande).
Im Jahre 2002 begann man mit der Erweiterung des Werkes, um die Produktion mehr als zu verdoppeln.[1] Diese Phase 2 wurde im Mai 2005 fertiggestellt. Bei maximaler Auslastung werden 800 MW Elektrizität benötigt.
Momentan hat Alouette fünf Aktionäre: Alcan (Kanada, 40 %), AMAG (Österreich, 20 %), Norsk Hydro (Norwegen, 20 %), SGF (Kanada, 13,33 %), Marubeni (Japan, 6,67 %).
Im Juli 2025 wurde angekündigt, das Werk in den Jahren 2030 bis 2045 mit Investitionen von 1,5 Milliarden Can$ zu modernisieren, ohne dass die Kapazität erweitert wird.[2]
