Amadeus (Fernsehserie)
britische Fernsehserie (2025)
From Wikipedia, the free encyclopedia
Amadeus ist eine britische Fernsehserie mit Will Sharpe als Wolfgang Amadeus Mozart basierend auf dem 1979 uraufgeführten gleichnamigen Theaterstück, das auch als Vorlage des 1984 veröffentlichten gleichnamigen Filmes von Miloš Forman diente. Regie führten Julien Farino und Alice Seabright nach einem Drehbuch von Joe Barton.[1][2]
| Fernsehserie | |
| Titel | Amadeus |
|---|---|
| Produktionsland | Vereinigtes Königreich |
| Originalsprache | Englisch |
| Genre | Historienfilm, Literaturverfilmung, Filmdrama |
| Erscheinungsjahr | 2025 |
| Episoden | 5 in 1 Staffel |
| Produktionsunternehmen |
|
| Regie |
|
| Drehbuch | Joe Barton |
| Kamera |
|
| Schnitt |
|
| Erstausstrahlung | 25. Dez. 2025 auf Sky Atlantic |
| Besetzung | |
| |
| → Synchronisation | |
Handlung
Der 25 Jahre alte Wolfgang Amadeus Mozart kommt nach Wien um seinen eigenen Weg zu gehen, ohne seinen Vater als Manager. Dort lernt er die Sängerin Constanze Weber kennen, die später seine Ehefrau wird.
Über Constanze wird der Hofkomponist Antonio Salieri auf Mozart aufmerksam. Allerdings wird für Salieri Mozart zunehmend zur Bedrohung, daher plant der von Neid getriebene Salieri, Amadeus zu Fall zu bringen.[1][2]
Synchronisation
Die deutsche Synchronisation übernahm die Studio Hamburg Synchron. Das Dialogbuch schrieb Christian Gundlach, der auch Dialogregie führte.[3]
| Rolle | Darsteller | Synchronsprecher[3] |
|---|---|---|
| Wolfgang Amadeus Mozart | Will Sharpe | Nicolás Artajo |
| Leopold Mozart | Jonathan Aris | Thomas Schmuckert |
| Joseph II. | Rory Kinnear | Frank Schaff |
| Antonio Salieri | Paul Bettany | Timmo Niesner |
| Aloysia Weber | Anastasia Martin | Melina Hoischen |
| Cecilia Weber | Lucy Cohu | Heike Schroetter |
| Constanze Weber | Gabrielle Creevy | Alice Bauer |
| Josepha Weber | Nancy Farino | Diana Ebert |
| Katerina | Jessica Alexander | Johanna von Gutzeit |
| Prinzessin Elizabeth | Viola Prettejohn | Anni C. Salander |
| Rosenberg | Rupert Vansittart | Axel Lutter |
| Sophie Weber | Olivia-Mai Barrett | Saskia Glück |
| Von Strack | Hugh Sachs | Hans Hohlbein |
| Bonno | William Chubb | Matthias Klages |
| Clara | Daisy Moore | Anna Lucia Gustmann |
| Da Ponte | Enyi Okoronkwo | Kaze Uzumaki |
| Franz Süssmayr | Jyuddah Jaymes | Jannik Endemann |
| Gregor | Adrian Greensmith | Oliver Szerkus |
| Mathilda | Lucy Chappell | Aline Staskowiak |
| Puschkin | Jack Farthing | Alex Friedland |
| Schikaneder | Pierro Niel-Mee | Otto Strecker |
| Therese | Emma Lowndes | Carmen Katt |
| Von Hoult | Colin Hoult | Christian Intorp |
Produktion und Hintergrund
Die Serie wurde von Two Cities Television in Zusammenarbeit mit den Sky Studios produziert.[1][4] Megan Spanijan war Executive Producer für die Sky Studios, Michael Jackson und Stephen Wright waren Executive Producer für Two Cities Television.[2]
Die Kamera führten Kate McCullough und G. Magni Ágústsson, die Montage verantworteten Elen Pierce Lewis und Pia Di Ciaula. Das Kostümbild gestaltete Lisa Duncan und das Production-Design Morgan Kennedy.[4] Die Dreharbeiten fanden von Mai bis September 2024 in Budapest in Ungarn statt.[5][6] Als Kulisse für die Residenz von Joseph II. diente Schloss Esterházy in Fertőd.[7]
2025 entstand für die ARD und den ORF die Serie Mozart/Mozart unter der Regie von Clara Zoë My-Linh von Arnim.[8][9]
Veröffentlichung
Ein erster Trailer erschien im Oktober 2025.[1][10] Die Serie wurde am 21. Dezember 2025 online auf Sky und WOW veröffentlicht. Die lineare Erstausstrahlung erfolgte am 25. und 26. Dezember 2025 auf Sky Atlantic. Ergänzend zum Serienstart wurde am 21. Dezember 2025 die dreiteilige Dokumentation Mozart – Genie und Rebell veröffentlicht, die am 26. Dezember 2025 auch auf Sky Documentaries gezeigt wurde.[1][2]
Für die USA sicherte sich der Sender Starz die Rechte.[11] Die Veröffentlichung auf Starz ist wöchentlich ab dem 8. Mai 2026 vorgesehen.[12]
Rezeption
Jaschar Marktanner vergab auf film-rezensionen.de zwei von zehn Punkten, die Serie sei ein neuer Tiefpunkt in einer ganzen Reihe von neuen Tiefpunkten moderner Adaptionen.[13]
Julian Ignatowitsch dagegen befand auf br.de, dass die Serie mit Opulenz, Ausstattung, soliden Schauspielern und großen, manchmal etwas zu großen Emotionen besteche. Auch wenn nicht jeder Dialog sitze, manches trivialisiert und zu sehr ausbuchstabiert werde, im Großen und Ganzen sei die Serie eine positive Überraschung und ein musikalisches Feuerwerk.[14]
Literatur
- 2026: Manfred Riepe: Amadeus. in: epd Film 1/26: S. 27
Weblinks
- Amadeus bei Fernsehserien.de
- Amadeus bei IMDb
- Amadeus auf sky.de