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Ammoniumtrioxalatoferrat(III)

chemische Verbinung From Wikipedia, the free encyclopedia

Ammoniumtrioxalatoferrat(III) ist ein Komplex des dreiwertigen Eisens mit Oxalat-Anionen als Liganden und Ammoniumionen zur Ladungskompensation. Es hat als Trihydrat die Halbstrukturformel (NH4)3[Fe(C2O4)3] · 3 H2O.

Schnelle Fakten Strukturformel, Allgemeines ...
Strukturformel
3 Struktur des Ammoniumions   Struktur des Oxalatoferrat(III)-Ions
Allgemeines
Name Ammoniumtrioxalatoferrat(III)-Trihydrat
Andere Namen
  • Ammoniumeisen(III)-oxalat-Trihydrat
  • Ferriammoniumoxalat
  • Ammoniumeisenoxalat
Summenformel (NH4)3[Fe(C2O4)3] · 3 H2O
Kurzbeschreibung

grüne, lichtempfindliche Kristalle[1]

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
EG-Nummer 238-090-0
ECHA-InfoCard 100.034.612
PubChem 62468
ChemSpider 24761
Wikidata Q5445333
Eigenschaften
Molare Masse
  • 374,017 g·mol−1 (wasserfrei)
  • 428,06 g·mol−1 (Trihydrat)
Aggregatzustand

fest

Dichte

1,78 g·cm−3[1]

Schmelzpunkt

160–170 °C (Zersetzung)[1]

Löslichkeit

löslich in Wasser[2]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP),[3] ggf. erweitert[4]
Gefahrensymbol

Achtung

H- und P-Sätze H: 302+312
P: 264​‐​280​‐​301+312​‐​302+352+312​‐​362+364​‐​501[4]
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).
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Gewinnung und Darstellung

Ammoniumtrioxalatoferrat(III) kann durch die Umsetzung von Eisen(III)-chlorid-Lösung mit Ammoniumoxalat in wässriger Lösung gewonnen werden. Dabei wird stets das Trihydrat erhalten:

Eigenschaften

Ammoniumtrioxalatoferrat(III)

Ammoniumtrioxalatoferrat(III) ist eine grüne kristalline Verbindung, die in Wasser gut löslich ist.

Das Fe3+-Ion ist oktaedrisch von drei Oxalatodianionen komplexiert. Die hieraus resultierende Ladung des Komplexes von −3 wird durch drei Ammoniumionen kompensiert.

Verwendung

Es wird beim Eloxal-Verfahren, der Oberflächenbehandlung von Aluminium dazu verwendet, einen Goldton zu erzeugen.

Lichteinwirkung führt zum Zerfall unter Bildung von Kohlenstoffdioxid und Eisen(II)-Verbindungen. Aufgrund dieser Eigenschaft kann es zur Lichtmessung eingesetzt werden. In der künstlerischen Photographie ist es Bestandteil der Lösung zur Herstellung von Cyanotypien.

Einzelnachweise

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