Amoklauf an der Santa Fe High School
Amoklauf in Texas 2018
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Beim Amoklauf an der Santa Fe High School in Santa Fe im US-Bundesstaat Texas erschoss ein 17-jähriger Schüler der Santa Fe High School am 18. Mai 2018 acht Schüler, darunter eine Austauschschülerin aus Pakistan,[1] und zwei Lehrerinnen. Die getöteten Schüler waren zwischen 15 und 17 Jahre alt. Zehn weitere Personen wurden verletzt.[2]
Der 17-jährige Dimitrios Pagourtzis gestand die Tat.[3] Er gab nach seiner Festnahme zu Protokoll, er habe auch sich selbst erschießen wollen. Schüler, die er mochte, habe er verschont.[4][5][6] Vor seiner Festnahme gab es einen Schusswechsel zwischen ihm und zwei Polizisten.[7] Einer der beiden Polizeibeamten (49) wurde von einer Kugel am Arm[8] getroffen und in ein Universitätskrankenhaus gebracht.[9]
Der Täter verübte den Amoklauf mit einem Revolver Kaliber .38 und einer Remington 870 Vorderschaftrepetierflinte;[3] beide gehörten offenbar seinem Vater.[8]
Die Mutter einer erschossenen Schülerin namens Shana Fisher äußerte, ihre Tochter habe im Vorfeld der Tat mehrfach Annäherungsversuche des Täters abgewehrt.[10] Pagourtzis’ Avancen seien zunehmend aggressiver geworden; etwa eine Woche vor dem Amoklauf habe Shana ihn im Klassenzimmer zurückgewiesen.[11][12]
Kontext
Der Amoklauf an der Santa Fe High School war der dritte bewaffnete Angriff auf eine US-amerikanische Schule innerhalb einer Woche und der 22. bewaffnete Angriff im Jahr 2018.[2] Am 14. Februar 2018 erschoss ein 19-Jähriger an seiner ehemaligen Schule in Parkland, Florida, 14 Schüler und drei Erwachsene. Nach dieser Tat begannen in den Vereinigten Staaten zahlreiche zivilgesellschaftliche Proteste gegen die US-Waffengesetze.