Amt Gescher

Amt im alten Kreis Coesfeld in Nordrhein-Westfalen From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Amt Gescher war ein Amt im alten Kreis Coesfeld in Nordrhein-Westfalen. Im Rahmen der nordrhein-westfälischen Gebietsreform wurde das Amt zum 1. Juli 1969 aufgelöst.

Schnelle Fakten Wappen, Deutschlandkarte ...
Wappen Deutschlandkarte
Amt Gescher
Deutschlandkarte, Position des Amtes Gescher hervorgehoben
Basisdaten (Stand 1969)
Koordinaten: 51° 57′ N,  0′ O
Bestandszeitraum: 1843–1969
Bundesland:Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Münster
Kreis: Kreis Coesfeld (1816–1974)
Fläche: 80,49 km²
Einwohner: 12.947 (1969)Vorlage:Infobox Verwaltungseinheit in Deutschland/Wartung/Aufgelöst, auf manuelle EZW umzustellen
Bevölkerungsdichte: 161 Einwohner je km²
Amtsgliederung: 6 Gemeinden
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Geschichte

Im Rahmen der Einführung der Landgemeindeordnung für die Provinz Westfalen wurde 1843 im Kreis Coesfeld die Bürgermeisterei Gescher in das Amt Gescher überführt. Dem Amt gehörten die sechs Gemeinden

an.[1]

Das Amt Gescher wurde zum 1. Juli 1969 durch das Gesetz zur Neugliederung von Gemeinden des Landkreises Coesfeld aufgelöst. Seine sechs Gemeinden wurden zu einer neuen Stadt Gescher zusammengeschlossen, die auch Rechtsnachfolgerin des Amtes ist. Seit 1975 gehört die Stadt Gescher zum neuen Kreis Borken.

Die Grenzen des Amtes wurden durch Markteilungen immer wieder verändert: 1832 durch die Teilung Sunderns, einem heutigen Naturschutzgebiet in Rosendahl, sowie 1842 die Teilung der Tungerloher Mark, der Estern-Bürenschen Mark sowie des Velen’schen Hohen Venn.[2]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr Einwohner Quelle
18583988[3]
18713.912[4]
18853.972[5]
19105.085[6]
19397.820[7]
195010.177[8]
196912.974[8]
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Politik

Weitere Informationen Zeitraum, Name ...
Bürgermeister der Bürgermeisterei Gescher
Zeitraum Name
um 1823 Eckrod
um 1834 Lüders
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Weitere Informationen Zeitraum, Name ...
Amtmänner des Amtes Gescher
Zeitraum Name
1843 – 1902 n.n.
bis 1902 Franz Block
1902 – 1905 Hackeloer, geb. Köbbinghoff
1905 – 1924 Eduard Schnitzler
1924 – 1929 Heinrich Martin
ab 1929 Ludwig Niemann
danach n.n.
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Einzelnachweise

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