Amt Laasphe
ehemalige Verwaltungseinheit in Nordrhein-Westfalen, Deutschland
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Das Amt Laasphe war ein Amt im ehemaligen Kreis Wittgenstein in der preußischen Provinz Westfalen und in Nordrhein-Westfalen. Es verwaltete bis zum 31. Dezember 1974 ein Gebiet mit 21 Gemeinden.
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten (Stand 1974) | ||
| Koordinaten: | 50° 56′ N, 8° 25′ O | |
| Bestandszeitraum: | 1932–1974 | |
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen | |
| Regierungsbezirk: | Arnsberg | |
| Kreis: | Wittgenstein | |
| Fläche: | 114,6 km² | |
| Einwohner: | 9986 (1970) | |
| Bevölkerungsdichte: | 87 Einwohner je km² | |
| Amtsgliederung: | 21 Gemeinden | |


Geschichte
Im Rahmen der Einführung der Landgemeindeordnung von 1841 für die Provinz Westfalen wurden 1845 im Kreis Wittgenstein fünf Ämter eingerichtet. Dabei wurden die vier historischen Schulzenbezirke Banfe, Fischelbach, Puderbach und Saßmannshausen zum Amt Banfe zusammengefasst.[1][2] Die von dem Amt umschlossene Stadt Laasphe blieb amtsfrei.
Am 1. Oktober 1932 wurde das Amt Banfe aufgelöst. Aus seinen Gemeinden wurde zusammen mit neun Gemeinden des Amtes Erndtebrück sowie dem Gutsbezirk Sayn-Wittgenstein-Hohenstein das neue Amt Laasphe gebildet.[3][4][5]
Der Gutsbezirk Sayn-Wittgenstein-Hohenstein wurde am 1. Januar 1967 aufgelöst. Sein Gebiet wurde auf mehrere Gemeinden des Amtes Lassphe aufgeteilt.[6]
Im Rahmen des Sauerland/Paderborn-Gesetzes wurde das Amt Laasphe zum 1. Januar 1975 aufgelöst. Seine Gemeinden gingen in der Stadt Laasphe auf.
Gemeinden
Amt Banfe 1845–1932
Amt Laasphe 1932–1974
- Amtshausen
- Banfe
- Bermershausen
- Bernshausen
- Feudingen
- Fischelbach
- Großenbach
- Heiligenborn
- Herbertshausen
- Hesselbach
- Holzhausen
- Kunst Wittgenstein
- Niederlaasphe
- Oberndorf
- Puderbach
- Rückershausen
- Rüppershausen
- Saßmannshausen
- Steinbach
- Volkholz
- Weide
- Gutsbezirk Sayn-Wittgenstein-Hohenstein (bis 1966)