Amt Oderberg

ehemaliges Amt in Brandenburg From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Amt Oderberg war ein 1992 gebildetes Amt im Landkreis Barnim (Brandenburg). Amtssitz war in der Stadt Oderberg. Im Amt Oderberg waren zunächst fünf Gemeinden und die Stadt Oderberg des ehemaligen Kreises Eberswalde zusammengeschlossen. Das Amt Oderberg wurde Ende 2008 aufgelöst, die meisten der amtsangehörigen Gemeinden wurden dem Amt Britz-Chorin zugeordnet. Die amtsangehörige Gemeinde Hohensaaten wurde nach Bad Freienwalde (Oder) eingegliedert. Das vergrößerte Amt wurde in Amt Britz-Chorin-Oderberg umbenannt.

Schnelle Fakten Wappen, Deutschlandkarte ...
Wappen Deutschlandkarte
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Amt Oderberg
Deutschlandkarte, Position des Amtes Oderberg hervorgehoben
Basisdaten (Stand 2008)
Koordinaten: 52° 52′ N, 14° 3′ O
Bestandszeitraum: 1992–2008
Bundesland:Brandenburg
Landkreis: Barnim
Fläche: 118,57 km²
Einwohner: 5664 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 48 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: BAR
Amtsgliederung: 5 Gemeinden
Adresse der
Amtsverwaltung:
Berliner Str. 89, 16248 Oderberg
Lage des Amtes Oderberg im Landkreis Barnim
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Geographische Lage

Das Amt Oderberg lag im Osten des Landkreises Barnim in Brandenburg (Deutschland) und grenzte an das Amt Britz-Chorin im Westen, an den Landkreis Uckermark im Norden, an die Republik Polen im Osten, sowie den Landkreis Märkisch-Oderland im Süden.

Geschichte

Am 17. Juni 1992 erteilte der Minister des Innern seine Zustimmung zur Bildung des Amtes Oderberg, für dessen Zustandekommen der 19. Juni 1992 festgelegt wurde.[1] Sitz der Amtsverwaltung war die Stadt Oderberg. Folgende fünf Gemeinden und die Stadt Oderberg aus dem damaligen Kreis Eberswalde waren darin zusammengefasst:

In einer Bekanntmachung vom 22. Januar 1993 gab das Ministerium seine Zustimmung zur Zuordnung der Gemeinde Hohensaaten zum Amt Oderberg bekannt. Die Zuordnung wurde wirksam zum 29. Januar 1993.[2]

Zum 1. März 2002 schlossen sich die Gemeinden Lüdersdorf und Parstein zur neuen Gemeinde Parsteinsee zusammen.[3] Zum gleichen Zeitpunkt schlossen sich auch Lunow und Stolzenhagen zur neuen Gemeinden Lunow-Stolzenhagen zusammen.[4]

Zum 1. Januar 2009 wurde das Amt Oderberg, das zuletzt fünf Gemeinden umfasste aufgelöst. Die Gemeinden Liepe, Lunow-Stolzenhagen (mit den Ortsteilen Lunow und Stolzenhagen), die Stadt Oderberg und Parsteinsee (mit den Ortsteilen Lüdersdorf und Parstein) wurden in das Amt Britz-Chorin eingegliedert, das gleichzeitig in Amt Britz-Chorin-Oderberg umbenannt wurde[5]. Die Gemeinde Hohensaaten (bisher Landkreis Barnim) wurde nach Bad Freienwalde (Oder) (Landkreis Märkisch-Oderland) eingemeindet.[5] Die Kreisgrenzen zwischen dem Landkreis Barnim und dem Landkreis Märkisch-Oderland wurden entsprechend geändert; Hohensaaten gehört nun wie Bad Freienwalde zum Landkreis Märkisch-Oderland[5].

Das Amt hatte zuletzt 5552 Einwohner (31. Dezember 2008) auf einer Fläche von 118,57 km².

Bevölkerungsentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr Einwohner
19925 663
19936 509
19946 469
19956 441
19966 458
Jahr Einwohner
19976 458
19986 419
19996 385
20006 331
20016 192
Jahr Einwohner
20026 131
20036 038
20045 956
20055 866
20065 726
Jahr Einwohner
20075 664
20085 552
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Gebietsstand des jeweiligen Jahres[6][7]

Amtsdirektoren

Bis 2000 war Christian Trill Amtsdirektor. Danach Christina Faustmann. Sie wurde 2007 wegen Krankheit in den einstweiligen Ruhestand versetzt.[8] Danach führte Christina Rüske das Amt als stellvertretende Leiterin. Letzte Amtsdirektorin war Ilka Sakowski.[9][10] Sie war vom Landkreis Barnim mit der Wahrnehmung der Aufgaben betraut worden, nachdem die Besetzung der Stelle per Ausschreibung gescheitert war.

Belege

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