Amt Putlitz-Berge

Amt im Landkreis Prignitz From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Amt Putlitz-Berge ist ein 1992 gebildetes Amt im Landkreis Prignitz des Landes Brandenburg, in dem zunächst 17 Gemeinden in den damaligen Kreisen Pritzwalk und Perleberg zu einem Verwaltungsverbund zusammengefasst wurden. Durch Eingliederungen und Gemeindezusammenschlüsse hat sich die Zahl der amtsangehörigen Gemeinden auf fünf reduziert.

Schnelle Fakten Wappen, Deutschlandkarte ...
Wappen Deutschlandkarte
Amt Putlitz-Berge
Deutschlandkarte, Position des Amtes Putlitz-Berge hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 53° 15′ N, 12° 3′ O
Bundesland:Brandenburg
Landkreis: Prignitz
Fläche: 240,24 km²
Einwohner: 4613 (31. Dez. 2025)[1]
Bevölkerungsdichte: 19 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: PR
Amtsschlüssel: 12 0 70 5009
Amtsgliederung: 5 Gemeinden
Adresse der
Amtsverwaltung:
Zur Burghofwiese 2
16949 Putlitz
Website: www.amtputlitz-berge.de
Amtsdirektor: Sebastian Wornien
Lage des Amtes Putlitz-Berge im Landkreis Prignitz
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Geographische Lage

Das Amt liegt im Norden des Landkreises Prignitz und grenzt im Westen an die Gemeinde Karstädt, im Norden an das Land Mecklenburg-Vorpommern, im Osten an das Amt Meyenburg sowie im Süden an die Gemeinde Groß Pankow (Prignitz).

Gemeinden und Ortsteile

Sitz der Amtsverwaltung

Das Amt Putlitz-Berge verwaltet derzeit fünf Gemeinden:[2]

  • Berge mit den bewohnten Gemeindeteilen Grenzheim, Kleeste, Muggerkuhl und Neuhausen
  • Gülitz-Reetz mit den bewohnten Gemeindeteilen Gülitz, Reetz, Schönholz und Wüsten Vahrnow
  • Pirow mit dem Ortsteil Hülsebeck und den bewohnten Gemeindeteilen Bresch, Burow, Mollnitz und Waldhof
  • Putlitz (Stadt) mit den Ortsteilen Laaske, Lockstädt, Lütkendorf, Mansfeld, Nettelbeck, Porep, Putlitz, Sagast und Telschow-Weitgendorf sowie den bewohnten Gemeindeteilen Jakobsdorf, Krumbeck und Neu Sagast
  • Triglitz mit den Ortsteilen Mertensdorf, Silmersdorf, Triglitz und den bewohnten Gemeindeteilen Schmarsow, Neu Silmersdorf und Klein Triglitz

Geschichte

Der Minister des Innern des Landes Brandenburg erteilte der Bildung des Amtes Putlitz-Berge am 23. Juni 1992 (mit Wirkung zum 26. Juni 1992) seine Zustimmung.[3] Zum Amtssitz wurde die Stadt Putlitz bestimmt. Das Amt bestand zunächst aus den Gemeinden

  1. Berge,
  2. Gülitz,
  3. Hülsebeck,
  4. Laaske,
  5. Lockstädt,
  6. Lütkendorf,
  7. Mansfeld,
  8. Mertensdorf,
  9. Nettelbeck,
  10. Pirow,
  11. Porep,
  12. Reetz,
  13. Sagast,
  14. Silmersdorf,
  15. Telschow-Weitgendorf,
  16. Triglitz
  17. Stadt Putlitz

Zum 31. Dezember 2001 bildeten die Gemeinden Triglitz, Mertensdorf und Silmersdorf die neue Gemeinde Triglitz.[4] Ebenfalls zum 31. Dezember 2001 wurde die Gemeinde Hülsebeck in die Gemeinde Pirow eingegliedert.[5] Zum gleichen Termin bildeten die Gemeinden Gülitz und Reetz die neue Gemeinde Gülitz-Reetz.[6] Ebenfalls zum 31. Dezember 2001 bildeten die Gemeinden Laaske, Lockstädt, Lütkendorf, Mansfeld, Nettelbeck, Porep, Sagast, Telschow-Weitgendorf und die Stadt Putlitz die neue Stadt Putlitz.[7] Damit hatte sich die Anzahl der Gemeinden des Amtes Putlitz-Berge auf fünf reduziert.

Bevölkerungsentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr Einwohner
19926 430
19956 252
20006 055
20055 618
20105 096
20154 932
Jahr Einwohner
20204 781
20214 701
20224 694
20234 668
20244 682
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Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl: Stand 31. Dezember[8][9][10], ab 2011 auf Basis des Zensus 2011, ab 2022 auf Basis des Zensus 2022

Politik

Amtsdirektoren

  • 1992–2000: Heidi Hoffmann
  • 2000–2015: Gerd Ehrke
  • 2016–2025: Hergen Reker
  • ab 2026: Sebastian Wornien

Hergen Reker wurde am 3. Dezember 2015 durch den Amtsausschuss für eine Amtsdauer von acht Jahren gewählt. Er trat sein Amt am 1. Januar 2016 an.[11] Nachdem der Amtsausschuss am 18. Juli auf eine Ausschreibung der Stelle verzichtet hatte, wurde Hergen Reker am 26. September 2023 mit 6 Ja-Stimmen bei 2 Nein-Stimmen vom Amtsausschuss für weitere acht Jahre gewählt.[12]
Sebastian Wornien wurde am 9. Juli 2025 mit sieben von acht Stimmen vom Amtsausschuss zum Nachfolger von Hergen Reker gewählt, der am 31. Dezember 2025 in den Ruhestand geht.[13]

Wappen

Die Genehmigung zur Führung eines Wappens wurde am 12. Mai 1995 erteilt.[14] Blasonierung: „Von Silber und Grün gespalten, darin eine 17-blättrige Linde in verwechselten Farben, begleitet rechte von fünf linksgewandten roten Spitzen, links von einer auffliegenden silbernen Gans.“

Flagge

Die Flagge des Amtes ist Rot–Weiß–Grün gestreift und mittig mit dem Wappen belegt.

Belege

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