Anabela Lemos

Umweltaktivistin aus Mosambik From Wikipedia, the free encyclopedia

Anabela Lemos (* 18. Februar 1953 in Maputo)[1] ist eine mosambikanische Umweltschützerin und Bürgerrechtlerin. Sie erlangte Bekanntheit durch ihren Einsatz für Klimagerechtigkeit und gegen die Ausbeutung natürlicher Ressourcen durch multinationale Unternehmen.[2][3]

Leben

Lemos wuchs in einer Umgebung auf, die durch umweltbedingte Ungerechtigkeiten geprägt war; diese frühen Beobachtungen menschlicher Eingriffe in die Natur prägten ihren Lebensweg entscheidend.[2] Ihr Engagement für Umwelt und Menschenrechte begann Ende der 1990er-Jahre, als Pläne für den Bau einer Müllverbrennungsanlage für giftige Pestizide in ihrer Gemeinde bekannt wurden.[2] Sie beschloss, sich dem Umweltschutz zu widmen.[2] Sie und ihrre Familie wurden darauf wiederholt bedroht und angegriffen.[4][5]

Lemos leitet die Organisation Justiça Ambiental, den mosambikanischen Ableger von Friends of the Earth.[2] Ihre Arbeit befasst sich mit dem Widerstand gegen die Ausbeutung von Gas und anderen natürlichen Ressourcen, die vor allem in armen Gemeinschaften schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen nach sich ziehen.[2][6] Sie führte Kampagnen gegen Landraub und die Ausbeutung durch Kohlebergbau und setzte sich für eine ökologische Landwirtschaft und den Schutz der Lebensgrundlagen lokaler Gemeinschaften ein.[2][3] Lemos’ Einsatz führte zu einer erhöhten rechtlichen Sicherheit für Menschen, die von der Ausbeutung ihrer Ländereien betroffen sind, und erregte Aufmerksamkeit für mehrere klimaschädliche Projekte, deren Fortschritt sie erfolgreich verlangsamen konnte.[2][3]

Auszeichnungen

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI