Anaconda (2025)
Film von Tom Gormican (2025)
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Anaconda ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 2025 mit Jack Black und Paul Rudd. Die Actionkomödie entstand unter der Regie von Tom Gormican, der gemeinsam mit Kevin Etten das Drehbuch schrieb.[3][4] Der Film ist eine Neuinterpretation des gleichnamigen Filmes von Luis Llosa aus dem Jahr 1997.[5]
| Film | |
| Titel | Anaconda |
|---|---|
| Produktionsland | Vereinigte Staaten |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2025 |
| Länge | 99 Minuten |
| Altersfreigabe | |
| Produktionsunternehmen |
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| Stab | |
| Regie | Tom Gormican |
| Drehbuch |
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| Produktion |
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| Musik | David Fleming |
| Kamera | Nigel Bluck |
| Schnitt |
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| Besetzung | |
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| → Synchronisation | |
| Chronologie | |
Handlung
Doug McCallister ist ein Hochzeitsfilmer, sein Freund Ronald „Griff“ Griffen jr. ist als Komparse tätig. Bei der Geburtstagsfeier von Doug taucht Griff mit einem alten Video auf, das sie als Jugendliche gedreht haben. Außerdem eröffnet er der Freundesgruppe, der neben Doug und Griff auch Claire Simon und Kenny Trent angehören, dass er die Rechte für Anaconda erhalten hat. Er plant einen Reboot mit sich und Claire als Darsteller, Doug soll Regie führen und das Drehbuch schreiben, Kenny als Kameramann fungieren. Doug zögert zunächst, wird aber von seiner Ehefrau Malie überzeugt, seiner Leidenschaft zu folgen.
Für die Dreharbeiten reist die Gruppe nach Brasilien, wo sie ihren Schlangenhändler Carlos Santiago Braga sowie Ana Almeida treffen, auf deren Boot sie sich einquartieren. Für möglichst authentische Aufnahmen arbeiten sie mit einer echten Anakonda. Nach einem Unfall bei den Dreharbeiten, bei dem die mitgebrachte Schlange von der Bootsschraube getötet wird, machen sich Griff und Carlos im Regenwald auf die Suche nach einer neuen Schlange. Dabei wird Carlos von einer riesigen Anakonda angegriffen und verschwindet.
Auf der Flucht vor der Riesenschlange werden sie von einer Gruppe verfolgt, die hinter Ana her ist. Sie behauptet, dass es sich um eine Gruppe illegaler Goldgräber handelt. Doug plant zunächst die Dreharbeiten abzubrechen und nach Hause zurückzukehren, beschließt dann aber, Ana und ihre Geschichte in den Fokus des Filmes zu stellen, was zu Spannungen mit den bisherigen Hauptdarstellern Griff und Claire führt. Außerdem taucht ein Filmteam von Sony auf, das ebenfalls Anaconda neu verfilmt. Griff gibt daraufhin zu, dass er die Rechte am Anaconda-Franchise doch nicht besitzt. Er trennt sich von seinen Freunden, bald darauf findet er das Sony-Filmset von der Anakonda verwüstet vor.
Zwischenzeitlich gibt sich Ana als illegale Goldgräberin auf der Flucht vor der Polizei zu erkennen. Sie wird von einem Polizisten, der sie verfolgt hat, festgenommen. Allerdings taucht Griff wieder auf und schießt dem Beamten ins Bein, weil er ihn für einen Schurken hält. Ana tötet den Polizisten und bedroht die Freunde mit einer Waffe. Die Anakonda zieht sie unter Wasser und tötet sie. Während die vier Freunde versuchen, nach Hause zu gelangen, wird Doug von der Anakonda verschlungen. Kenny, Griff und Claire entdecken später seinen Körper und benutzen ihn als Köder, um die Anakonda abzulenken, da sie ihn für tot halten. Doug erwacht, als die Anakonda sich ihm nähert, und er kann in letzter Sekunde entkommen.
Die Freunde kehren zum verwüsteten Sony-Filmset zurück und treffen dort auf Ice Cube. Der hilft ihnen, die Schlange in Schach zu halten und stattet sie mit Waffen aus. Die Freunde versuchen, die Schlange mit Pyrotechnik zu töten, als das misslingt, schießt Griff mit einer Leuchtpistole auf Propangasflaschen und sprengt so den Körper der Anakonda. Doug versetzt ihr schließlich den Todesstoß. Die Gruppe stellt ihren Film fertig, kann diesen aber nicht in den Verleih bringen, weil Sony ihnen eine Unterlassungserklärung schickt. Griff und Claire heiraten später, und Doug bekommt Besuch von Jennifer Lopez, der sein Film gefallen hat und die ihn einlädt, ein Reboot zu drehen. Außerdem taucht Carlos lebend wieder auf.
Synchronisation
| Rolle | Darsteller | Synchronsprecher[6] |
|---|---|---|
| Doug McCallister | Jack Black | Tobias Meister |
| Ronald „Griff“ Griffen Jr. | Paul Rudd | Norman Matt |
| Kenny Trent | Steve Zahn | Gerrit Schmidt-Foß |
| Claire Simons | Thandiwe Newton | Nana Spier |
| Carlos Santiago Braga | Selton Mello | Nico Mamone |
| Ice Cube | Ice Cube | Tobias Meister |
| Jennifer Lopez | Jennifer Lopez | Natascha Geisler |
| Jerry | John Billingsley | Hans Hohlbein |
Produktion und Hintergrund
Der Film wurde von Columbia Pictures und Fully Formed Entertainment produziert, als Produzenten fungierten Brad Fuller, Andrew Form, Kevin Etten und Tom Gormican.[4][7] Die Dreharbeiten fanden Anfang 2025 in Queensland in Australien statt.[8][9]
Die Kamera führte Nigel Bluck, die Musik schrieb David Fleming und die Montage verantworteten Craig Alpert und Gregory Plotkin. Das Production-Design gestaltete Steven Jones-Evans und das Kostümdesign Alice Babidge.[4] Als Spezialeffekt-Supervisor fungierte Brian Cox. In den USA erhielt der Film ein PG-13-Rating.[7]
Veröffentlichung
Musik
Der Soundtrack zum Film wurde von David Fleming komponiert.[12]
- The Anaconda Adventure
- Doug’s Pitch
- The Quatch VHS
- Welcome to Brazil
- Double Headbutt
- B+ Life
- Very Snakey
- Aboard the Benedita
- Wrap on Heitor
- Snakeity Snake
- Ana in the Amazon
- Shh!
- Snakebites & Dirtbikes
- EPK
- The Rights
- Up the River
- Pee Shy
- The Birds Don’t Sing They Screech in Pain
- The Harmony of Nature
- Snake n’ Bacon
- Big Hollywood Ending
- Golf Cart Technology
- Not on My Watch Mister
- The Anaconda Adventure - Manaus Outtake (Tchutchuca)
Rezeption
Kritiken
| Quelle | Bewertung |
|---|---|
| Rotten Tomatoes (Tomatometer) | 52 %[13] |
| Metacritic (Metascore) | 43/100[14] |
Christoph Petersen vergab auf filmstarts.de 3,5 von 5 Sternen. Paul Rudd und Jack Black lieferten eine Buddy-Komödie, wie es sie im Kino ansonsten leider kaum noch gebe. Wie Abgedreht (2008) sei auch dieser Film eine Liebeserklärung an das Gonzo-Filmemachen.[15]
Oliver Armknecht bewertete den Film auf film-rezensionen.de mit sieben von zehn Punkten. Statt des erwarteten Horror-Remakes gebe es hier eine gute gelaunte Komödie mit zahlreichen Meta-Elementen. Diese hätte zwar mehr Biss vertragen, mache aber mit stimmungsvollen Settings und einem spielfreudigen Ensemble Spaß.[16]
Antje Wessels befand, dass die größte Stärke der Meta-Buddy-Komödie aus der spürbaren Leidenschaft fürs Filmemachen und der Chemie zwischen Jack Black und Paul Rudd ziehe. Der Mut zur Neuinterpretation zahle sich häufig aus, werde jedoch durch unnötige Nebenhandlungen und teils plumpen Humor ausgebremst. Als selbstironische Hommage mit Herz und Charme funktioniere der Film erstaunlich gut.[17]
Christian Oehmigen (46 von 100 Punkte) kritisierte auf filmpluskritik.com, dass kaum echte Spannung aufkomme. Was man als mögliche Kritik oder Satire auf Hollywoods Remake-Wahn lesen könnte, verkomme rasch zu einem zahmen, blutleeren und weitgehend humorfreien Abenteuerfilm.[18]
Peter Osteried (5 von 5 Sterne) urteilte auf kinofans.com, dass sich Anaconda als einer der überraschendsten, unterhaltsamsten und konsequent spaßorientierten Filme des Kinojahres 2025 erweise.[19]
Kinokasse
In der dritten Spielwoche überschritt die Produktion ein weltweites Einspielergebnis von 100 Millionen US-Dollar.[20]
Weblinks
- Anaconda bei IMDb
- Anaconda in The Movie Database (englisch)
- Anaconda auf sonypictures.at