Anästhesie (Sensibilitätsstörung)

Sensibilitätsstörung From Wikipedia, the free encyclopedia

Eine Anästhesie (altgriechisch αναισθησία anaisthesia, deutsch Nicht-Empfindung) ist allgemein eine Empfindungslosigkeit oder Gefühlstaubheit.

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Klassifikation nach ICD-11
MB40.Z Sensibilitätsstörung, nicht näher bezeichnet
ICD-11: EnglischDeutsch (Vorabversion)
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Neurologie

In der Neurologie ist eine Anästhesie eine Sensibilitätsstörung. Sie ist die Steigerung der Hypoästhesie (einer Empfindungsverminderung) und steht im Gegensatz zur Hyperästhesie (einem Zustand vermehrter Empfindlichkeit und Schmerzhaftigkeit, z. B. bei Entzündungen). Abzugrenzen ist sie auch von Parästhesien, meist kribbelnden Missempfindungen, die bei manchen Nervenerkrankungen (Neuropathien) vorkommen.

Es können dabei folgende Empfindungsqualitäten gestört sein (auch isoliert):

Psychiatrie

Empfindungslosigkeit oder emotionale Taubheit kann auch als Folge psychischer Traumata auftreten. Der Psychiater Ernst Kretschmer benutzte das Adjektiv anästhetisch, um die scheinbare Unempfindlichkeit und Gleichgültigkeit schizoider Persönlichkeiten zu beschreiben.[1]

Siehe auch

Einzelnachweise

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