Anastassija Batschynska
ukrainische Kunstturnerin
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Anastassija Jurijiwna Batschynska (ukrainisch Анастасія Юріївна Бачинська, wiss. Transliteration Anastasija Juriïvna Bačynsʹka; * 4. August 2003 in Ternopil) ist eine ehemalige ukrainische Kunstturnerin. 2020 wurde sie mit der ukrainischen Mannschaft Europameisterin und gewann 2019 bei den Europaspielen die Goldmedaille.
| Anastassija Batschynska | ||||||||||||||||
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Anastassija Batschynska (2018) | ||||||||||||||||
| Persönliche Informationen | ||||||||||||||||
| Name: | Anastassija Jurijiwna Batschynska | |||||||||||||||
| Nationalität: | ||||||||||||||||
| Disziplin | Gerätturnen | |||||||||||||||
| Geburtstag: | 4. August 2003 (23 Jahre) | |||||||||||||||
| Geburtsort: | Ternopil, Ukraine | |||||||||||||||
| Medaillenspiegel | ||||||||||||||||
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Medaillen
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Laufbahn
Batschynska begann im Alter von 4 Jahren mit dem Kunstturnen.[1] Nachdem sie mehrere nationale Titel im Juniorinnenbereich gewonnen hatte, wurde sie im Herbst 2016 am Sprung, Stufenbarren und Boden auch erstmals ukrainische Meisterin im Seniorinnenbereich.[2] Ihr erstes internationales Turnier bestritt sie im März 2017 in Frankreich.[3] Im Juni 2017 errang Batschynska bei einem Juniorinnenturnier in Trnava Gold im Mehrkampf, Silber am Boden und am Stufenbarren sowie Bronze im Sprung.[4]

2018 wurde Batschynska im März zunächst im Mehrkampf erneut ukrainische Meisterin und sicherte sich so die Qualifikation für die Gymnasiade 2018 in Marrakesch.[5] Hier errang sie im Mehrkampf und im Sprung zwei Einzelgoldmedaillen und wurde im Mannschaftswettbewerb mit der ukrainischen Mannschaft Zweite.[6] Im Herbst 2018 nahm sie an den Olympischen Jugend-Sommerspielen in Buenos Aires teil.[7] Hier gewann sie im Mehrkampf und am Boden jeweils eine Bronzemedaille.[8] Nach ihrem Medaillengewinn wurde sie im November 2018 vom Stadtrat ihrer Heimatstadt ausgezeichnet.[9]
2019 nahm Batschynska zunächst am Weltcup in Baku und an den Europameisterschaften in Stettin teil, ohne sich jedoch in den Medaillenrängen platzieren zu können. Erfolgreicher verlief ihre Teilnahme an den Europaspielen in Minsk: Hier gewann sie am Boden mit 13,200 Punkten die Goldmedaille.[10] Nach diesem Erfolg wurde ihr im Juli 2019 vom ukrainischen Präsidenten der Orden der Fürstin Olga III. Klasse verliehen.[11] Im September errang sie im Weltcup am Boden noch eine Silbermedaille[12] und beim Weltcup in Cottbus im November eine Goldmedaille am Boden.[13][14]
Im Februar 2020 belegte Batschynska beim Weltcup im Mehrkampf den 3. und am Stufenbarren den 7. Platz.[15] Bei den gegen Jahresende ausgetragenen Europameisterschaften im türkischen Mersin wurde Batschynska mit der ukrainischen Mannschaft im Mannschaftsmehrkampf Europameisterin vor den Mannschaften aus Rumänien und Ungarn.[16] Anfang 2021 gewann sie bei den ukrainischen Meisterschaften zwei weitere Goldmedaillen und war so zur Teilnahme an den Europameisterschaften berechtigt.[17] Bei diesem in Basel stattfindenden Wettbewerb gewann sie am Schwebebalken die Bronzemedaille und so ihre erste Individualmedaille bei einer Europameisterschaft.[18] Trotz dieses Erfolges und einer weiteren Goldmedaille am Schwebebalken beim Weltcup im Mai[19] gelang ihr die Qualifikation für die Olympischen Sommerspiele nicht.
Im September 2021 gewann Batschynska beim ungarischen Grand Prix in Szombathely am Boden eine Gold-, am Sprung eine Silber- und am Stufenbarren eine Bronzemedaille.[20] Im Oktober 2021 nahm sie an den Turn-Weltmeisterschaften im japanischen Kitakyūshū teil und belegte hier Platz 7 im Einzelbodenturnen und Platz 10 im Einzelmehrkampf.[21] Dies sollte ihr letzter internationaler Wettkampf bleiben. Denn im August 2022 beendete sie im Alter von nur 19 Jahren wegen physischer und mentaler Erschöpfungszustände ihre aktive Karriere.[22]
Nach ihrer Abkehr von der rhythmischen Sportgymnastik widmete Batschynska sich dem Bodybuilding und nahm Ende 2025 an den entsprechenden ukrainischen Meisterschaften teil.[23]
Privat
Batschynskas Vater fiel 2023 als Soldat bei der Verteidigung gegen den russischen Überfall.[24]
Weblinks
- Anastassija Batschynska in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)