Andrea Bacher

österreichische Diplomatin From Wikipedia, the free encyclopedia

Andrea Bacher (* 7. Februar 1985 in Klagenfurt) ist eine österreichische Diplomatin und seit Januar 2025 Botschafterin der Republik Österreich in der Republik Kasachstan. Sie ist zudem mitakkreditiert für die Kirgisische Republik und die Republik Tadschikistan.

Ausbildung

Andrea Bacher absolvierte ein Studium der Slawistik an der Universität Klagenfurt und schloss dieses 2009 mit dem akademischen Grad Mag. phil. ab. Im selben Jahr begann sie ihre diplomatische Ausbildung an der Diplomatischen Akademie Wien (46. Lehrgang).

Berufliches Wirken

Bacher begann ihre diplomatische Laufbahn 2008 als Stagiaire an der österreichischen Botschaft in Laibach. Es folgten Stationen in der Abteilung für interkulturellen und interreligiösen Dialog sowie als Attachée an der österreichischen Botschaft in Bern. Von 2011 bis 2012 war sie in der Abteilung für multilaterale Angelegenheiten tätig.

Zwischen 2012 und 2016 war Bacher Erste Botschaftssekretärin an der österreichischen Botschaft in Moskau. Anschließend arbeitete sie von 2016 bis 2020 als Botschaftsrätin bei der Ständigen Vertretung Österreichs bei den Vereinten Nationen in New York. Von 2020 bis 2024 war sie außen- und sicherheitspolitische Beraterin von Außenminister Alexander Schallenberg.

Im April 2024 wurde Andrea Bacher vom österreichischen Ministerrat offiziell zur neuen Botschafterin in Kasachstan ernannt.[1]

Seit Januar 2025 ist sie in Astana tätig und setzt sich für eine stärkere bilaterale Zusammenarbeit zwischen Österreich und Kasachstan ein.[2] Ihr Ziel ist es, Kasachstan stärker ins Bewusstsein der österreichischen Öffentlichkeit zu rücken und die wirtschaftlichen sowie kulturellen Beziehungen zu intensivierenbmeia.gv.at.

In einem Interview mit der Astana Times betonte Bacher die Bedeutung Kasachstans als strategischer Partner in Zentralasien und hob die Rolle Österreichs bei der Förderung von Nachhaltigkeit und Innovation hervor. Sie sieht ihre Mission darin, „Kasachstan auf die mentale Landkarte der Österreicher zu setzen“.[3]

Einzelnachweise

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