Andrea Laube
deutsche Juristin
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Andrea Laube (* 3. November 1976[1] in Celle[2]) ist eine deutsche Juristin. Seit dem 1. September 2021 ist sie Richterin am Bundesgerichtshof.[3]
Leben und Ausbildung
Laube studierte Rechtswissenschaften und Philosophie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.[4] Das Jurastudium schloss sie im Prüfungstermin 2000/2 mit dem Ersten Staatsexamen und der Note "sehr gut" ab.[2][4] Für diese Leistung erhielt sie den Wolfgang-Kuhlen-Preis für das beste Examen in Würzburg.[2] Das Philosophiestudium beendete sie mit der Note "ausgezeichnet".[4] Nach dem Referendariat in Potsdam[4] trat sie im Jahr 2006 in den höheren Justizdienst des Landes Brandenburg ein.
Beruflicher Werdegang
Zu Beginn ihrer Laufbahn war Laube bei dem Landgericht Frankfurt (Oder), dem Amtsgericht Bernau bei Berlin und dem Amtsgericht Eisenhüttenstadt tätig. Im Jahr 2012 wurde sie zur Richterin am Landgericht Frankfurt (Oder) ernannt.
Von März 2014 bis August 2016 war sie an das Ministerium der Justiz des Landes Brandenburg abgeordnet. Eine weitere Abordnung erfolgte von Dezember 2017 bis August 2018 an das Brandenburgische Oberlandesgericht. Dort wurde sie im Juli 2019 zur Richterin am Oberlandesgericht ernannt.[4]
Neben ihrer richterlichen Tätigkeit engagierte sie sich als richterliche Gleichstellungsbeauftragte für die ordentliche Gerichtsbarkeit des Landes Brandenburg.[4]
Am 1. September 2021 wurde sie zur Richterin am Bundesgerichtshof ernannt. Das Präsidium des Bundesgerichtshofs wies sie dem V. Zivilsenat zu, der vornehmlich für die Rechtsstreitigkeiten aus den Bereichen des Grundstücksrechts, des Wohnungseigentumsrechts und des Nachbarrechts zuständig ist.[3]