Andreas Bornefeld
Daten-Rechercheur
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Andreas Bornefeld (* 1968 oder 1969) ist ein deutscher Vermögensforscher und Datenanalyst.
Werdegang und Forschung
Bornefeld studierte Politikwissenschaft an der Universität Münster. Seit Anfang der 1990er-Jahre katalogisiert er das Vermögen der reichsten Familien Deutschlands in einer Datenbank. In dieser Datenbank sind mehr als 7.000 Familien vermerkt, von denen jede mindestens über ein Vermögen von 40 Millionen Euro verfügt. Die Autorin Julia Friedrichs bezeichnete Bornefeld in ihrem Buch Crazy Rich (2024) deshalb als „inoffizielles Statistikamt“. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt Bornefelds sind die Vermögensstrukturen russischer Oligarchen. Bornefeld ist als selbstständiger Rechercheur tätig.
Das Milliardärsranking des US-amerikanischen Wirtschaftsmagazin Forbes, die Liste der reichsten Deutschen des Manager Magazins und die Vermögensforschungen des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung basieren auf Daten von Bornefeld.
Bornefeld lebt in Köln.
Weblinks
- Marilena Piesker: Reichtumsforschung: Wer ist der Reichste im ganzen Land? In: zeit.de. 25. Januar 2025, abgerufen am 24. Januar 2026.
- Ulrike Timm: Andreas Bornefeld: Archiv über Deutschlands reichste Familien. In: deutschlandfunkkultur.de. 21. Mai 2025, abgerufen am 24. Januar 2026.
- deutschlandfunk.de: Vermögensverteilung: Spurensuche bei den Superreichen. In: deutschlandfunk.de. 12. Juli 2018, abgerufen am 24. Januar 2026.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bornefeld, Andreas |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Vermögensforscher und Datenanalyst |
| GEBURTSDATUM | 1968 oder 1969 |