Andreas Hegewald
deutscher Maler und Grafiker
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Leben
Andreas Hegewald ging von 1964 bis 1972 auf die Thomasschule zu Leipzig, war Mitglied des Thomanerchors und erhielt eine Ausbildung im Klavierspiel. Von 1974 bis 1977 besuchte er die Abendschule an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Anschließend studierte er dort von 1976 bis 1982 Malerei und Grafik bei Günter Horlbeck. Von 1975 bis 1978 wirkte er als Küster und stellvertretender Organist an der St.-Pauli-Kirche in Dresden. 1982 gründete er mit L. P. Newman die Rennbahnband für experimentelle Musik. Gemeinsam mit Lutz Fleischer und Petra Kasten gründete er 1983 den Leitwolfverlag, der sich auf künstlerisch wertvolle Editionen spezialisierte. 1990 war er einer der Gründer des Kulturvereins riesa efau und der Galerie Adlergasse Dresden. 2004 gründete er gemeinsam mit Christiane Just den Verlag Buchenpresse.[1] Andreas Hegewald lebt und arbeitet in Dresden.
Einzelausstellungen (Auswahl)
- 1983: SYNTAX – Skulpturen aus Holz, Atelier Maasdorf, Dresden
- 1985: Handzeichnungen, Galerie Barbakane, Leipzig
- 1987: Herzsprung Installation, HfBK Dresden
- 1988: SAGRANIZU Installation, Galerie Theaterpassage, Leipzig
- 1991: Im Namen der beiden Mädchen Kompositionen, HdJT Berlin
- 1992: Brandbilder – Tschernobyl 92 Petruskirche, Berlin
- 1993: Wächterin des Meteor Skulpturenpark, Heiligendamm
- 1994: Baumlose Insel meines Traums Aquarelle, Galerie Adlergasse Dresden
- 1995: GEGENÜBER – Sintra, Freimaurerloge Naturkundemuseum Freiberg
- 1997: BLACK BLOXX Handzeichnungen, Leonhardi-Museum Dresden
- 1998: DIE TAFEL Installation, Ammonhof, Dresden
- 1999: AGENDA 21 – Wandbilder für Dresden, Installation, Ammonhof, Dresden
- 2000/2001: DIE ANDEREN – earth 2-teilige Installation, Barockgarten Großsedlitz
- 2002: EQUILIBRISTS Aquarelle Galerie Kunstraum Saite, Dresden
- 2004: stone or woodway – monumentale Klangskulptur, Internationales Klangskulpturen-Festival, Denkmalschmiede Höfgen
- 2006: LICHTUNGEN Aquarelle und Skulpturen, Galerie am Blauen Wunder, Dresden
- 2010: Die Elemente, Kunstgalerie am Weißen Hirsch Dresden
- 2014: Die Engel sind nicht in die Stadt gekommen, Zeichnungen und Skulpturen, purnatur Dresden[2]
- 2019: Das poetische Weltbild Leonhardi-Museum Dresden
- 2021: IRDISCHES LICHT – terra incognita. Mit Christiane Just. Dresden, Galerie kunstgehaeuse[3]
- 2024: RANDOM EPHEMERA – sterblicher Zufall. Dresden, Alte Feuerwache Loschwitz e.V. – Kunst- und Kulturverein[4]
Literarische Veröffentlichungen (Auswahl)
- rotbleierz SINTRA. Gedichte. Edition GALREV, Berlin 1993.
- Der Geist Erseher. Gedichte. BUCHENpresse, Dresden 2005.
- Stein im Meer – eine Insel. Dichtung. BUCHENpresse Dresden 2006
- Ledige Sätze – Aphorismen und Zeichnungen. Edition ERATA, Leipzig 2007.
Literatur
- Hegewald, Andreas. In: Dietmar Eisold (Hrsg.): Lexikon Künstler in der DDR. Verlag Neues Leben, Berlin 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 326.
- Sebastian Hennig: Magister Hegwaldr und das Konkrete. Andreas Hegewald zeigt „Die Elemente“ in der Kunstgalerie am Weißen Hirsch. In Dresdner Neueste Nachrichten vom 23. Februar 2010
Weblinks
- Andreas Hegewald auf artfacts.de