Andreas Moser (Schriftsteller)
in der Helvetischen Republik tätiger bayerischer Schriftsteller und Pädagoge, Mitbegründer der Kantonsschule Aarau
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Andreas Moser (getauft am 22. November 1766 in Landshut; † Anfang 1806, angeblich in Linz[1]) war ein bayerischer Schriftsteller und Pädagoge, der in der Monarchie des Hauses Österreich und in der Helvetischen Republik tätig war. Sein Hauptwerk Gesunder Menschenverstand über die Kunst Völker zu beglücken […][2] erschien 1800 in St. Gallen. Moser sollte Nachfolger Johann Heinrich Pestalozzis als Waisenvater in Stans werden und war an der Gründung der Kantonsschule in Aarau beteiligt, wo er den ältesten Turnplatz der Schweiz schuf. Am Vorabend der Konterrevolution von 1802 (Stecklikrieg) wurde er als angeblicher Illuminat zur Zielscheibe einer Hetzkampagne. Sein weiteres Schicksal ist nur in Ansätzen bekannt.


Aus dem Kloster in die Türkei
Mosers Vater Jakob war ein Bauernsohn aus Dessing (Gemeinde Kumhausen), der als Zimmermann das Bürgerrecht von Landshut erworben hatte,[3] die Mutter Ursula Oberhofer die Tochter eines Beisitzers (Hintersassen) und Tagwerkers (Tagelöhners).[4] Der junge Moser wurde Mönch.[5] Dies ermöglichte ihm, in seiner Vaterstadt[6] oder in München[7] das Gymnasium zu besuchen. Dann bezog er die Universität Ingolstadt, wo nach dem Verbot des Illuminatenordens im Jahr 1785 wieder der Geist der Inquisition herrschte. 1787/88 war Moser Kandidat der Theologie.[8] 1790 finden wir ihn an der Juristischen Fakultät.[9] In der Zwischenzeit hatte er offensichtlich mit der Kirche gebrochen. Während einer zehn- bis zwölfjährigen Wanderschaft gelangte er anschliessend bis in die Türkei (bzw. die türkischen Vasallenstaaten Moldau und Walachei). Später bekundete er Polen und Juden seine Sympathie. Er beklagte die „orientalische Grausamkeit“ gegenüber den Untertanen, wie er sie in der Türkei, im geteilten Polen und in Ungarn erlebt hatte.[10] Auch verurteilte er von den Russen begangene Kriegsverbrechen.[11]
Ab 1793 lebte Moser in Wien. Er muss Kenntnisse im Umgang mit Firnissen und Farben mitgebracht haben, veröffentlichte er dort doch ein Buch für Handwerker, das entsprechende Rezepte enthält.[12] Obwohl von Rezensenten negativ beurteilt[13], erlebte es mehrere Ausgaben.
Ein verkapptes Revolutionsstück
Sein Brot verdiente Moser als Hauslehrer. In der Folge war er Verwalter auf Schloss Schwarzenau in Niederösterreich.[14] Sein Arbeitgeber Vinzenz Graf Strassoldo leitete als Obersthofmeister die Erziehung einer jungen Schwester des Kaisers, Erzherzogin Maria Amalia (1780–1798). In dieser Zeit verfasste Moser das verkappte Revolutionsstück Karoline von Sonneburg oder die Maskerade im Königssaale. Es handelt von der Liebe zwischen einer Adligen und einem Verwalter und konfrontiert ein ländliches Arkadien mit der Residenzstadt, „wo die Natur eine Larve trägt, und Wahrheit Sünde ist“. Die Titelheldin sagt einer Hofschranze, die es auf ihre Unschuld abgesehen hat: „Tugend giebt jedem Verhältnisse Gleichheit, jedem Achtung, aber auch das Laster jedem Stande Verachtung (…)“ Der allegorische Titelkupfer von Karoline von Sonneburg zeigt u. a. einen Freiheitshut auf einer Stange und eine Stele mit der Inschrift «VOELKERGLÜK».[15]
Für eine zweiteilige Neuausgabe des Künstlerfreunds verfasste Moser gesellschaftskritische Lieder.[16] Darin heisst es zum Beispiel:
«[…] Wenn von der Tugend Wegen,
Wie böse Ritter pflegen,
Euch Mädchen wer will ziehn;
So fodert[17] nur zu Thaten,
Die edles Herz verrathen,[18]
Ihn auf, so wird er fliehn. […]»[19]
«[…] Ich trag’ nicht Ordensbänder, auch nicht Sterne,
Vor mir bückt sich die Welt nicht schon von Ferne;
Und doch bin ich ein reicher Mann.
Ich selbst bin mir der Stern an meinem Kleide,
Und dies sey einfach, rein, und nicht von Seide,
Dabei bin ich ein reicher Mann. […]»[20]
Redaktor des Helvetischen Volksfreunds
1797[21] hielt Moser sich vermutlich in Tscherniwzi (Czernowitz), der Hauptstadt der Bukowina, auf.[22] Im von Frankreich annektierten Mainz suchte er vergeblich eine Beschäftigung. Nach der Helvetischen Revolution wurde er 1798 Hauslehrer beim Indiennefabrikanten Johann Georg Tschanz in Kirchberg bei Burgdorf (Emmental). 1799 beteiligte Moser sich an einer Umfrage, die der Minister für Wissenschaften und Künste der Helvetischen Republik Philipp Albert Stapfer unter Künstlern – im damaligen, weiteren Sinn des Wortes – durchführte, wobei er sich als „Kunstdrechsler“ bezeichnete. Er bot Stapfer seine Dienste als „Maschinist“ oder Lehrer an. Als die Schweiz im Zweiten Koalitionskrieg zum Schlachtfeld der Grossmächte wurde, brachte er sich vorübergehend in Paris in Sicherheit.
Nach der Zweiten Schlacht bei Zürich erhielt Moser bei der Verwaltungskammer des Kantons Säntis in St. Gallen eine Aushilfsstelle als Schreiber. Auch katalogisierte er jenen Teil der dortigen Stiftsbibliothek, den die geflohenen Mönche zurückgelassen hatten.[23] Von März bis Dezember 1800 redigierte er die in St. Gallen erscheinende Zeitung Der helvetische Volksfreund. Darin plädierte er unter anderem dafür, den Juden das Bürgerrecht zu gewähren.[24]
Eine „weltliche Bibel der Helvetik“


Im November 1800 veröffentlichte Moser sein Hauptwerk Gesunder Menschenverstand über die Kunst Völker zu beglücken […]. Verlegt wurde es vom Herausgeber des Volksfreunds, Johann Jakob Hausknecht.[25] Hanspeter Marti nannte es eine „weltliche Bibel der Helvetik“.[26] Am meisten Raum nehmen darin das Erziehungswesen, die Religion und die (repräsentative) Demokratie ein. Man fühlt sich an Mozarts Zauberflöte erinnert, wenn Moser dem Leser verheisst, eine auf „Freiheit, Liebe, Wahrheit, Tugend, Aufklärung, Erleuchtung und Weisheit“ gegründete Verfassung werde die Menschen zu den glücklichsten Geschöpfen machen. Oder an Beethovens Fidelio, wenn er ausruft: „Freiheit! – Dieses Wort ist heilig, nächst dem Namen des grossen Gottes kennt der Mensch kein heiligeres.“[27]
Am meisten Beachtung fand, was Moser über die Religion schrieb. Die Idee eines in die Welt eingreifenden Gottes (Theismus) ablehnend, schwankte er zwischen Pantheismus und Deismus: „Gott ist entweder die Natur, die Allheit selbst, oder er ist der Urheber der Natur, der Allheit.“[28] Er propagierte die Einführung einer überkonfessionellen Weltreligion und schrieb, vom Optimismus der Aufklärung erfüllt: „Wird einmal die allgemeine, reine, wahre, natürliche Religion[29] bei allen Völkern der Erde in ihrer originellen Schönheit und Erhabenheit vollkommen gekannt seyn und ausgeübt werden, so wird ein allgemeiner Friedensbund in der ganzen Menschheit geschlossen werden können, und diesen Friedensbund wird allgemeine ungestörte Menschenliebe und allgemeine Glückseligkeit krönen.“[30]
Der Gesunde Menschenverstand fand nach Mosers Angaben „in ganz Helvetien, und mehr noch in Deutschland“ Verbreitung.[31] Ein Kritiker attestierte dem Verfasser nicht nur „tiefes, lebendiges Gefühl“, sondern auch „solides Wissen und scharfes Raisonnement“. Seine Schrift sei „weit entfernt von jenem metaphysischen Geschwätz, das nur leeres Stroh drischt“.[32] Ein anderer Rezensent hingegen, der bereits Karoline von Sonneburg verrissen hatte,[33] schrieb, dass Moser an „Schwärmerey für das Wohl der Menschheit“ leide und dass seine Vorschläge „nur quälende Wünsche erzeugen, die nimmermehr befriedigt werden können“.[34]
Mitbegründer der Kantonsschule in Aarau

2: Kantonsschule. 3: Telliring

Ende 1800 bewarb sich Moser bei Innenminister Albrecht Rengger um die Nachfolge Johann Heinrich Pestalozzis als Leiter des Kriegswaisenhauses in Stans. Der mit der Auswahl der Kandidaten betraute Stanser Pfarrer Joseph Maria Businger setzte sich nachdrücklich für ihn ein. Zur Vorbereitung auf die neue Tätigkeit liess sich Moser von Januar bis Mai 1801 von Pestalozzi in dessen Lehrerseminar in Burgdorf ausbilden. Der Vollziehungsrat der Helvetischen Republik übernahm einen Teil der Kosten. Die Stelle eines Waisenvaters wurde aber schliesslich nicht wieder besetzt.
Im Juni wurde Moser Hauslehrer und Bibliothekar bei dem Seidenbandfabrikanten und Naturforscher Johann Rudolf Meyer Sohn (1768–1825)[35] in Aarau. In dessen Villa (Meyerhaus) hatte Pestalozzi während seiner Tätigkeit als Propagandist der Helvetischen Revolution 1798 Gastrecht genossen. Meyer hatte drei Kinder.[36] Weil er die Herausgabe einer Enzyklopädie der Chemie[37] vorbereitete, kaufte er ab 1790 gegen 40 000 naturwissenschaftliche Bücher zusammen.[38] Mosers Dienste wurden aber bald auch anderweitig in Anspruch genommen: Er war an der Gründung der ersten Kantonsschule der Schweiz beteiligt, die sein Arbeitgeber und dessen Freund Bergdirektor Johann Samuel Gruner (1766–1824) betrieben. Gleichzeitig führte er zusammen mit dem Unterstufenlehrer Christian Würsten an Aaraus Stadtschulen die Unterrichtsmethode Pestalozzis ein. Um Moser zu entlasten, schickte Meyer seine Söhne in Pestalozzis Erziehungsinstitut in Burgdorf.
Die 1802 eröffnete Kantonsschule war im heutigen Amthaus untergebracht, das die Stadt Aarau zur Verfügung stellte. Sie sollte in erster Linie auf „die Berufsarten des Landwirths und Kaufmanns, des Gelehrten und Staatsmannes“ vorbereiten.[39] Als Lehrer der Landwirtschaft war Moser eine zentrale Rolle zugedacht. Daneben unterrichtete er „Zeichnungskunst in Mechanik, Architektur und Maschinenwesen“, Vokalmusik und Gymnastik.[40] Für den Gesangsunterricht veröffentlichte er ein Liederheft mit dem Motto: „Wer arbeitet und sich seines Lebens freut, der ehret Gott.“[41] Neben Freimaurerliedern enthält es auch eine Übersetzung des Revolutionslieds Ah! ça ira, das zum Aufhängen der Aristokraten aufruft. Mit dem Telliring schuf Moser den ältesten Turnplatz weit und breit – Jahre vor den entsprechenden Anlagen von Turnvater Jahn in Berlin (1811) und von Phokion Heinrich Clias in Bern (1817). Der Präsident der Kantonsschulkommission (Lehrerkonferenz), Georg Franz Hofmann, zählte zu seinen Freunden.
Zielscheibe einer Hetzkampagne


Im Oktober 1801 hatten sich in der Helvetischen Republik die Föderalisten (Anhänger des Ancien Régime) an die Macht geputscht. Nach dem Gegenputsch der Unitarier im April 1802 wurde den Stimmberechtigten am 2. Juni eine neue Verfassung vorgelegt. Dabei bekannten sich die Kantone Aargau und Baden zum Einheitsstaat.[42] Am selben Tag hob der Kleine Rat der Helvetischen Republik die von den Föderalisten eingeführte Zensur auf. Dies ermöglichte es Aaraus erstem Pfarrer Johann Jakob Pfleger (1746–1819),[43] eine Woche später ein Pamphlet zu veröffentlichen, das wie eine Bombe einschlug. Darin bezeichnete er Moser als Haupt einer Verschwörung von Illuminaten,[44] die ein neues Heidentum einführen wollten, ja als Antichrist.[45] Dies, obwohl der Angegriffene an seiner neuen Wirkungsstätte nicht für seine religiösen Überzeugungen geworben hatte.
Im anschliessenden Moserhandel[46] wichen Aaraus Patrioten der Gretchenfrage aus, wie sie es mit dem Christentum hielten. Moser selbst schwankte in seiner Antwort an Pfleger[47] zwischen Verteidigung und Gegenangriff. Nur vom liberalen Politiker und Publizisten Paul Usteri (1768–1831) erhielt er Unterstützung. Glaubenseiferer verwüsteten den Gemüsegarten von Mosers Freund Würsten und fällten am Telliring Bäume. Die Gegenpartei suchte Pfarrer Pflegers Garten heim.[48] Der gegen den Gesunden Menschenverstand geblasene „Feuerlärm“ steigerte dessen Absatz.[49] Schliesslich aber liess die Kantonsschule Moser fallen, um ihren Weiterbestand zu sichern. Es handelte sich nicht um den einzigen Fall von Ketzerverfolgung in der Helvetik: Andere Opfer waren die Deisten Johannes Frey (1743–1800) in Basel und Kaspar David Hardmeyer (1772–1832) in Zürich.[50]
Die wahre Verschwörung kam ans Licht, als im September 1802 die Konterrevolution gegen die Helvetische Republik (Stecklikrieg) losbrach: Auf diesen Volksaufstand hatte Berns Aristokratie mit Hilfe in England angelegter Staatsgelder von langer Hand hingearbeitet. Bei der Landbevölkerung war die Stimmung seit dem Juni gekippt, weil die Regierung mangels Einigkeit über ein neues Steuersystem wieder die seit 1798 nicht mehr eingezogenen Zehnten erheben liess. An Leib und Leben bedroht[51], floh Moser nach München[52]. Die Familie Meyer transferierte ihre Fabrik und ihr Vermögen nach Bayern, wo Kurfürst Max Joseph und sein Minister Montgelas radikale Reformen durchführten.[53] In der Folge wurden alle Kantonsschullehrer der revolutionären Periode vertrieben, die meisten von ihnen verliessen Aarau. Trotzdem erklärte Moser in der Nachschrift zur posthum erschienenen zweiten Auflage des Gesunden Menschenverstands, in keiner Stadt gleicher Grösse so viele Bürgertugenden gefunden zu haben wie in Aarau:
„[…] so vielen Kosmopolitismus, wahrhaft republikanischen Geist, aus durchgedachten Grundsätzen geschöpfte Liebe zur Freiheit, Kenntniß und Schätzung der Menschenrechte, Empfänglichkeit für alles Gute, guten Willen, die schönsten Opfer zu bringen, wenn Gelegenheit da ist, etwas auszuführen, was das Wohl der Menschheit fördern kann, Gemeinsinn, Gastfreundschaft, Duldung, Nächstenliebe – und vorzüglich Aufklärung, diese Führerin zu allen erhabnern Tugenden.“[54]
Todesanzeige mit Zensurlücke

In München fand Moser Beschäftigung an der Militärakademie,[55] deren Direktor Oberst Friedrich Freiherr von Schwachheim mit seinem früheren Arbeitgeber Meyer verschwägert war. Dieses Arbeitsverhältnis endete spätestens im Juli 1805, als die Akademie in ein Kadettenkorps umgewandelt und Schwachheim in den Ruhestand versetzt wurde.[56] In der erwähnten Nachschrift zum Gesunden Menschenverstand deutete Moser an, dass er bei der Abfassung in einer bedrängten Lage war und keine Zeit für schriftstellerische Arbeiten hatte. Die Stellensuche dürfte dadurch erschwert worden sein, dass Kaiser Franz II. im September 1805 das mit Frankreich verbündete Bayern überfiel. Als Napoleon dann die Kaiserlichen bei Ulm und Austerlitz besiegte, scheint Moser im Gefolge der Franzosen nach Österreich gezogen zu sein.
Nach der Schlacht bei Austerlitz brach eine Typhusepidemie aus. Im Zusammenhang damit meldete Heinrich Zschokke am 28. Februar 1806 in seinem Blatt Der aufrichtige und wohlerfahrne Schweizer-Bote: „Auch der an der Cantonsschule in Aarau als Lehrer gestandene Herr Andr. Moser, Verfasser des Buchs: gesunder Menschenverstand, — Censur-Lücke. — ist ebenfalls an jener ansteckenden Krankheit in Mähren, zu Linz gestorben, und steht vor Gott. Er starb mit Seelenruhe und Freudigkeit des guten Gewissens.“[57] Singulär an dieser Todesanzeige ist die vier Zeilen lange Zensurlücke. Offenbar verhinderte die damalige konservative Regierung des Kantons Aargau, dass die Verfolgung Mosers wegen des Gesunden Menschenverstands Erwähnung fand. In den Archiven von Linz ist Mosers Tod nicht verzeichnet.[58] Der Verfasser eines 1810 in München erschienenen Nachrufs kannte die im Ausland veröffentlichten Schriften Mosers nicht, rühmte diesen aber: „Er war Musiker, auch mehrerer Sprachen kundig, und vorzüglich ein guter Mechaniker und Technolog.“[59] Meyers früherer Arbeitgeber Meyer starb vermutlich 1825 als überführter Falschmünzer im Zuchthaus von Mannheim.[60]
Der Gesunde Menschenverstand wurde im konservativ gewordenen Bayern 1835 beschlagnahmt.[61] Eine Neuauflage erlebte der Moserhandel im Straussenhandel von 1839: Damals benützten die Konservativen die Berufung des aufgeklärten deutschen Theologen David Friedrich Strauss an die Universität Zürich, um im Züriputsch die liberale Kantonsregierung zu stürzen. Die Säuberung der Kantonsschule in Aarau beschönigte man später. Der Geschichte der Schule gewidmete Veröffentlichungen übernahmen die Deutung der Ereignisse durch die Sieger.[62] Die Beschäftigung mit Aaraus Turnwesen liessen Ernst Zschokke und Carl Günther als Erste der Biografie seines Begründers nachgehen.[63] Die Wiederentdeckung des «Pazifisten» (1931) bzw. «Patrioten» (1938) Moser durch den linksfreisinnigen Historiker Alfred Rufer (1885–1970)[64] blieb in der Schweiz unbeachtet. Der Aarauer Heimatforscher Paul Erismann tat den Gesunden Menschenverstand als „Machwerk eines Wirrkopfs“ ab.[65] In den Niederlanden und den USA dagegen erinnerte man sich nach den Weltkriegen wieder an Mosers Idee einer Weltregierung.[66]
Schriften
- Der Künstlerfreund, ein Buch für Chemiker, Mechaniker, Oekonomen, Baumeister, Kupferstecher, Mahler, Bildhauer, Lackirer, Drechsler, Instrumenten- und Geigenmacher, Gold-, Silber- und andere Metallarbeiter, Tischler, Zimmerleute, Steinhauer und dergleichen Künstler und Handwerker, herausgegeben von einem Künstlerfreunde. Christoph Peter Rehm, Wien 1793.[67]
- Karoline von Sonneburg oder die Maskerade im Königssaale. Ein dramatisches Gemälde. Christoph Peter Rehm, Wien 1797 (Digitalisat).
- Der helvetische Volksfreund. Johann Jakob Hausknecht, St. Gallen (Digitalisat), März bis Dezember 1800.[68]
- Gesunder Menschenverstand über die Kunst Völker zu beglücken. Eine Morgengabe allen Völkern, Volksregierern, Priestern, Lehrern, Eltern und Freunden der gegenwärtigen und künftigen Generationen dargereicht mit warmem Brudergefühle von ihrem Freunde und Weltmitbürger Andr. Moser. Gedruckt im Lande der Freiheit für das Jahr der Gegenwart und die Zeit der Zukunft. (Johann Jakob Hausknecht, St. Gallen[69] 1800) (Digitalisat); 2. Auflage, (Huber & Co., St. Gallen) 1807 (neu gesetzt und paginiert, leicht verändert, mit Nachschrift an meine Leser) (Digitalisat).
- Lieder zur Aufmunterung zur Tugend, zur Beförderung menschlicher Geselligkeit, zur Erhöhung der Freuden und zur Belebung des beglückenden Frohsinns. Erstes Heft (mehr nicht erschienen), Bek, Aarau 1802 (Digitalisat).
- Der Kampf eines Laien mit einem Priester, oder Vertheidigung und Beleuchtung des gesunden Menschenverstandes gegen den erklärten Feind desselben Johann Jakob Pfleger, ersten [sic] Pfarrer in Aarau. Helvetien (Bern[70]) 1802 (Digitalisat).
- Vertheidigung von Andreas Moser, gewesenen [sic] Lehrer in der Kantons-Schule zu Arau [sic], gegen J. J. Pfleger, Lehrer der christlichen Religion. Als zweite Auflage. Von einem seiner Freunde, theils abgekürzt, theils mit Anmerkungen und Berichtigungen herausgegeben ohne Mosers Wissen. (Aarau 1802) (Digitalisat).
Literatur
- Gegenstände zur öffentlichen Prüfung der zweyten rhetorischen Klasse in München im Jahre 1784 […]. S. 2 (Digitalisat).
- Verzeichniß der Studenten, welche sich in dem kurfürstlichen Schulhause zu München […] ausgezeichnet und Preise erhalten haben, im Jahr 1785 […]. S. 7 (Digitalisat).
- Neue Allgemeine Deutsche Bibliothek. 44. Band, Kiel 1799, S. 48 (Digitalisat); 51. Band, Kiel 1800, S. 420 f. (Digitalisat); 75. Band, Berlin/Stettin 1803, S. 262–266 (Digitalisat).
- Johann Konrad Escher, Paul Usteri (Hrsg.): Der neue Schweizerische Republikaner (Bern). Band 3, 1800 f., S. 761 f., 817 f. (Digitalisat).
- Alphons Pfyffer (Hrsg.): Der Freyheitsfreund (Bern). 20. November 1800, S. 4 (Digitalisat).
- Ludwig Ferdinand Huber (Red.): Allgemeine Zeitung (Stuttgart). 1801, 4. Band, Beylage Nro. 4 (Digitalisat); 1802, 3. Band, S. 754 f. (Digitalisat).
- Entwurf zu einer Unterrichts-Anstalt in Arau [sic] mit Rücksicht auf die schon existirenden [sic] Schulen daselbst. Friedrich Jakob Bek, Aarau 1801 (Digitalisat).
- Jahrbuch der neuesten Literatur (Leipzig). 7. November 1801, Sp. 260 f. (Digitalisat).
- Revision der Literatur für die Jahre 1785–1800, in Ergänzungsblättern zur Allg. Lit. Zeitung dieses Zeitraums (Jena/Leipzig). 1. Jahrgang, 2. Band, 1801, Sp. 190–192 (Digitalisat).
- Feyerliche Eröffnung der Kantons-Schule in Aarau. Zum Druke befördert von der neuen literärischen Gesellschaft in Aarau. Friedrich Jakob Bek, (Aarau) 1802 (Digitalisat), u. a. S. 9.
- Der Republikaner. Luzern 1802, S. 17, 345–347, 377 f. (Digitalisat); Zürich 1802 f., S. 413, 423 f., 433, 465, 680 (Digitalisat).
- Intelligenzblatt der Allgem. Literatur-Zeitung (Jena/Leipzig). 10. März 1802, Sp. 268 (Digitalisat).
- Ein Wort an seine lieben Mitbürger zur Belehrung, Warnung und Beruhigung, über Mosers gesunden Menschenverstand, von Joh. Jakob Pfleger, erster [sic] Pfarrer in Arau [sic]. Aarau (9. Juni) 1802 (Digitalisat).
- (40 ungenannte Bürger:) An Bürger Joh. Jakob Pfleger, ersten Pfarrer in Arau [sic]. Aarau, 24. Juni 1802 (Digitalisat).
- Kammerer Pfleger an seine lieben Mitbürger […]. Aarau, 27. Juni 1802 (Digitalisat).
- Johann Rudolf Meyer et al.: Dem Bürger Pfleger, Kammerer und erster [sic] Pfarrer in Aarau. (Aarau) 29. Juni 1802.
- B. J. J. Pfleger, 1. Pfarrer in Aarau, an die, in der mir zugestellten Notifikation vom 29. Juny unterschriebenen Notifikanten. Aarau, den 29. Juny 1802.
- Beyträge zur Beurtheilung der Fehde des Pfarrers und Kammerers Pfleger, mit Mosers gesundem Menschenverstande. (Aarau 1802) (Digitalisat); Erste Fortsetzung. (Aarau 1802).[71]
- Samuel Saxer, Ludwig Rahn: Ein Wort an alle unsere lieben Mitbürger. Aarau, 4. Juli 1802 (Digitalisat).
- Johann Rudolf Meyer: Ein freymüthiges Wort über die Zuschrift der 40 Bürger an Herrn Kammerer Pfleger, nebst Beurtheilung seiner Antwort auf dieselbe. (Aarau 1802) (Digitalisat).
- Beleuchtung einiger Stellen in Herrn Kammerer Pflegers Schrift, die Erziehungsanstalten in Arau [sic] betreffend. Von Joh. Rudolf Meyer, Sohn, Vorsteher der Kantonsschule. Aarau 1802 (Digitalisat).
- Ein Wort zur Beruhigung an seine liebe Gemeinde von Kammerer Pfleger. Aarau 1802 (Digitalisat).
- Gemeinnützige Helvetische Nachrichten (Bern). 1802, S. 366, 374, 406 (Digitalisat), 457 (Digitalisat).
- Allgemeine Literatur-Zeitung (Jena/Leipzig). 22. September 1802, Sp. 676 f. (Digitalisat).
- Münchner Tagblatt. 27. September 1802, S. 619.
- Kurpfalzbaierischer Münchner Anzeiger. 29. September 1802.
- Neue Theologische Annalen (Marburg). 1802, 2. Band, Stück 39 (27. September–3. Oktober), S. 841 f., Stück 47 (22.–28. November), S. 993–1007.
- Oberdeutsche allgemeine Litteraturzeitung (München). 13. Januar 1803, Spalten 88–92; 17. Januar 1803, Spalten 191 f.
- Brief aus dem Kanton Arau [sic] in der Schweiz, vom Febr. 1803. In: Christoph Martin Wieland (Hrsg.): Neuer Teutscher Merkur (Weimar). März 1803, S. 233–236 (Digitalisat).
- Leonard Meister’s helvetische Revolutionsgeschichte […]. Samuel Flick, Basel 1803, S. 78 (Digitalisat).
- Johann Georg Meusel: Das gelehrte Teutschland […]. Meyer, Lemgo. 5. Ausgabe. 10. Band, 1803, S. 324 (Digitalisat); 14. Band, 1810, S. 595 (Digitalisat); 16. Band, 1812, S. 365 (Digitalisat); 18. Band, 1821, S. 734 f. (Digitalisat).
- Heinrich Zschokke: Historische Denkwürdigkeiten der helvetischen Staatsumwälzung. 2. Band. Steiner, Winterthur 1804, S. 55 (Digitalisat).
- Kleine Schweizer-Chronik. 3. Band (anonym erschienen[72]). Typographische Societät, Bern 1804, S. 180–182 (Digitalisat).
- Annalen der Literatur und Kunst in den österreichischen Staaten (Wien). 1804 (Digitalisat), April, Sp. 319 f.
- Heinrich Zschokke: Der aufrichtige und wohlerfahrne Schweizer-Bote (Aarau). 28. Februar 1806, S. 71 (Digitalisat).
- Neue oberdeutsche allgemeine Literatur-Zeitung (München). 14. April 1810, Intelligenz-Blatt Nr. 15, Sp. 113.
- Clemens Alois Baader: Lexikon verstorbener Baierischer Schriftsteller des achtzehenten und neunzehenten Jahrhunderts. 2. Band, 1. Theil. Von Jenisch und Stage, Augsburg/Leipzig 1825, S. 205 f. (Digitalisat).
- Intelligenzblatt des königlich Bayerischen Oberdonau-Kreises (Augsburg). 1835 (Digitalisat), 16. März, S. 418 f.
- Die Kantons-Schule zu Aarau. Eine geschichtliche Darstellung ihrer Verhältnisse mit urkundlichen Belegen. Gottlieb Friedrich Beck, Aarau 1835 (Digitalisat).
- Franz Weidmann: Geschichte der Bibliothek von St. Gallen […]. St. Gallen 1841, S. 187 (Digitalisat).
- Anton von Tillier: Geschichte der helvetischen Republik […]. 3. Band. Chr. Fischer, Bern 1843, S. 407 (Digitalisat).
- Franz Xaver Bronner: Der Canton Aargau […]. 2. Band. Huber und Compagnie, St. Gallen/Bern 1844, S. 12 f., 48 (Digitalisat).
- Melchior Schuler: Geschichte der Eidgenossen unter der französisch-helvetischen Herrschaft. 1. Band. Fr. Schultheß, Zürich 1852, S. 374–376, 419 f. (Digitalisat).
- Emil Weller: Die falschen und fingirten [sic] Druckorte […]. Falcke & Rössler, Leipzig 1858, S. 119, 123 (Digitalisat).
- Carl Gabriel August Freude: Wegweiser älterer und neuerer gemeinnütziger Schriften. 2. Band. Selbstverlag, Ebersbach 1859, S. 720–728 (Digitalisat).
- Johannes Müller: Der Aargau, seine politische, Rechts-, Kultur- und Sitten-Geschichte. 2. Band. Fr. Schultheß, Zürich 1871, S. 320–322, 334 (Digitalisat).
- Franz Xaver Freninger (Hrsg.): Das Matrikelbuch der Universitæt Ingolstadt-Landshut-München […]. 2. Theil. A. Eichleiter, München 1872, S. 100.
- Rudolf Luginbühl: Ph. Alb. Stapfer, helvetischer Minister der Künste und Wissenschaften (1766–1840). C. Detloff, Basel 1887, S. 298 (Digitalisat).
- Emil Blösch: Geschichte der schweizerisch-reformierten Kirchen. 2. Band. Schmid & Francke, Bern 1899, S. 183 (Digitalisat).
- Actensammlung aus der Zeit der Helvetischen Republik […]. 8. Band, bearbeitet von Johannes Strickler, Stämpfli & Cie., Bern 1902, S. 260 (Digitalisat); 9. Band, bearbeitet von Johannes Strickler, Stämpfli & Cie., Bern 1903, S. 71, 1078 f.; 11. Band, bearbeitet von Johannes Strickler, Stämpfli & Cie., Bern 1911, S. 1312 f., 1316 f., 1319, 1321 f.; 16. Band, bearbeitet von Alfred Rufer, Fragnière Frères, Freiburg im Üechtland 1966, S. 129, 132.
- Ernst Zschokke: Schweizer Jugend und Wehrkraft. In: Schweizer Kriegsgeschichte, Band 4, Heft 11. Oberkriegskommissariat, Bern 1917, S. 57–104, hier S. 77.
- Ernst Zschokke: Vom Turnplatz in der Telli in Aarau. In: Aarauer Neujahrsblätter. 2/1928, S. 24–42, hier S. 26–31 (Digitalisat).
- Ernst Jörin: Der Aargau 1798–1803 […]. In: Argovia (Aarau). 42/1929, S. 227 (Digitalisat).
- Jacob ter Meulen: Der Gedanke der internationalen Organisation in seiner Entwicklung. 2. Band, 1. Stück. Nijhoff, Den Haag 1929, S. 50 f. (Digitalisat).
- Carl Günther: Der Kantonsschülerturnverein Aarau […]. Sauerländer, Aarau 1930 (Digitalisat), S. 9–11, 86.
- Alfred Rufer: Ein deutscher Pazifist aus der Helvetik. In: St. Galler Tagblatt. Nr. 353, 31. Juli 1931.
- Herbert Wünsch: Die politische Ideenwelt des Generaladjutanten Karl Friedrich von dem Knesebeck […]. Funk, Berlin 1935 (Digitalisat), S. 44, 82.
- Alfred Rufer: Andreas Moser, ein deutscher Patriot aus der Zeit der Helvetik. In: Politische Rundschau. Monatsschrift für freisinnig-demokratische Politik. Bern 1936 (Digitalisat), August, S. 268–274; September, S. 294–302.
- Edith Wynner, Georgia Lloyd: Searchlight on Peace Plans. Choose Your Road to World Government. E. P. Dutton and Company, New York 1944, S. 56 f. (Digitalisat).
- Emanuel Dejung et al. (Bearbeitung): Pestalozzi Sämtliche Werke. 14. Band, Walter de Gruyter & Co., Berlin 1952, S. 101–119 (Gespräch über Andreas Moser und die Schule zu Aarau. Juli 1802.), 424–430, 606–609 (Digitalisat).
- Paul Erismann: Aarau im Stecklikrieg Anno 1802. In: Aarauer Neujahrsblätter. 26/1952, S. 3–21, hier S. 8–11 (Digitalisat).
- Theodor Müller-Wolfer: Die Aargauische Kantonsschule in den vergangenen 150 Jahren […]. H. R. Sauerländer, Aarau 1952, S. 22–25.
- Nold Halder: Geschichte des Kantons Aargau 1803–1953. 1. Band. Neue Aargauer Zeitung, Aarau 1953 (Digitalisat), S. 34, 51.
- Ernst Strupler: Die Anfänge der modernen Leibesübungen in der Schweiz bis 1833. P. G. Keller, Winterthur 1955, S. 29 f., 38, 154, 158, 164.
- Christian Roedel: Pestalozzi und Graubünden […]. P. G. Keller, Winterthur 1960, S. 142 f.
- Klemens Carl Wildt: Auswanderer und Emigranten in der Geschichte der Leibesübungen. Hofmann, Schorndorf 1964, ISBN 978-3-7780-4191-8, S. 53 f.
- Hans Radspieler: Franz Xaver Bronner, Leben und Werk, 1794 bis 1850 […]. In: Argovia (Aarau). 77 f./1965 f., S. 5–199, hier S. 78 (Digitalisat).
- Rainer Albert Müller: Die Matrikel der Ludwigs-Maximilians-Universität Ingolstadt-Landshut-München. Teil 1, Band 3, 2. Halbband. Lindauer, München 1979, S. 220.
- Anita Dietze, Walter Dietze: Ewiger Friede? Dokumente einer deutschen Diskussion um 1800. Gustav Kiepenheuer, Leipzig/Weimar bzw. C. H. Beck, München 1989, ISBN 978-3-40-633712-3, S. 54, 369–372.
- Johann Heinrich Pestalozzi: Sämtliche Werke und Briefe, kritische Ausgabe. Registerband 1, verfasst von Leonhard Friedrich und Sylvia Springer. Neue Zürcher Zeitung, Zürich 1994, ISBN 978-3-11-015522-8, S. 367.
- Ursula Kohlmaier: Der Verlag Christoph Peter Rehm (1785–1821). Diplomarbeit Universität Wien, 1997, S. 38, 45 49, 91, 97.
- Marzia Ponso: Progetti irenistici e nascente bellicismo nella Germania di fine Settecento. In: Studi settecenteschi. Band 22. Pavia 2002, S. 249–282, hier S. 272.
- Hanspeter Marti: Zwei Klosterbibliotheken in der Zeit der Helvetik. In: Schweizerische Zeitschrift für Religions- und Kulturgeschichte (Fribourg). 2005, S. 267–278 (Digitalisat), hier S. 274–276.
- Karl Schmuki: Die Schicksale der Klosterbibliothek St. Gallen zwischen 1797 und 1811. In: Fürstabtei St. Gallen – Untergang und Erbe 1805/2005. Verlag am Klosterhof, St. Gallen 2005, ISBN 3-906616-75-4 (Digitalisat), S. 107–118, hier S. 112–115 (Abb.).
- Christian Mathis: „Es lebe die Republik!“ […] Joseph Maria Businger (1764–1836) als „Bürger“-Pfarrer in Stans während der Helvetik […]. Lizentiatsarbeit Freiburg/Schweiz, 2005 (Digitalisat), S. 170–175.
- Rebekka Horlacher, Daniel Tröhler (Hrsg.): Sämtliche Briefe an Johann Heinrich Pestalozzi. Band 1. Neue Zürcher Zeitung, Zürich/De Gruyter, Berlin 2009, ISBN 978-3-11-021516-8, S. 471 f.
- Peter Genner: Von Aarau nach Bayern. Auswanderung und Niedergang der Unternehmerfamilie Meyer. In: Aarauer Neujahrsblätter. 85/2011, S. 36–69 (Digitalisat), hier S. 55–59; 86/2012, S. 97–143 (Digitalisat).
- Peter Genner: Die Gastgeber der Helvetischen Gesellschaft. Die Familie Schwachheim-Renner als Besitzerin von Bad Schinznach und ihre Auswanderung nach Bayern. In: Argovia 2012, S. 126–179 (Digitalisat), hier S. 159 f.
- Peter Genner: Nach dem Ende der Klosterherrschaft – Schweizer Revolutionäre im Pfaffenwinkel. In: Der Welf, Jahrbuch des Historischen Vereins Schongau. 2013, S. 69–192 (Digitalisat), hier S. 83–85, 187 f.
- Peter Genner: Vor 200 Jahren. Aaraus vertuschte Falschgeldaffäre. In: Schweizer Münzblätter. September 2020, Heft 279, S. 101–117 (Digitalisat), hier S. 105.
Weblinks
- Publikationen von und über Andreas Moser (Schriftsteller) im Katalog Helveticat der Schweizerischen Nationalbibliothek