Andreas Rechbauer
österreichischer Leichtathlet
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Andreas Rechbauer (* 9. April 1973) ist ein ehemaliger österreichischer Leichtathlet, der vor allem im 400-Meter-Lauf erfolgreich war.
Sportliche Karriere
Andreas Rechbauer startete für den LCC Wien. Er gewann bei den österreichischen Staatsmeisterschaften 1996 die Titel über 200 Meter und über 400 Meter. Von 1998 bis 2002 folgten fünf weitere Titel über 400 Meter.[1] In der Halle siegte er zwischen 1995 und 2002 fünfmal über 400 Meter.[2]
Seine Bestzeit über 200 Meter von 21,43 Sekunden lief er am 17. August 1996 bei den Staatsmeisterschaften in Amstetten. Über 400 Meter erreichte er am Tag darauf 46,12 Sekunden. Mit seiner 400-Meter-Zeit ist er drittbester Österreicher aller Zeiten hinter Clemens Zeller und Christoph Pöstinger.[3]
1997 bei den Hallenweltmeisterschaften in Paris-Bercy belegte die österreichische 4-mal-400-Meter-Staffel mit Martin Lachkovics, Rafik Elouardi, Andreas Rechbauer und Thomas Griesser den fünften Platz.[4] Im August bei den Weltmeisterschaften in Athen liefen Pöstinger, Griesser, Rechbauer und Elouardi in 3:02,95 österreichischen Landesrekord und schieden als Vorlaufneunte aus. Die Siegerstaffel aus den Vereinigten Staaten wurde später wegen Dopingvergehens disqualifiziert.[5] Der Landesrekord der Staffel wurde bis 2025 nicht unterboten. Drei Wochen später erreichte Rechbauer das Finale bei der Universiade in Catania und belegte über 400 Meter den siebten Platz in 48,34 Sekunden. 1998 schied Rechbauer bei den Halleneuropameisterschaften in Valencia im Halbfinale über 400 Meter aus.[6] Vier Jahre später bei den Halleneuropameisterschaften 2002 in Wien belegte die österreichische 4-mal-400-Meter-Staffel mit Thomas Scheidl, Andreas Rechbauer, Klaus Angerer und Wolfgang Göschl den fünften Platz, wobei nur fünf Staffeln angetreten waren.[7]
Weblinks
- Andreas Rechbauer in der Datenbank von World Athletics (englisch)