Andrzej Lewandowski
polnischer Politiker (Ruch Palikota), Mitglied des Sejm
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Leben und Beruf
Andrzej Lewandowski studierte Maschinenbau an der Ingenieurhochschule Koszalin.[1] Ab 1982 arbeitete er als Technologe in einer Fabrik für Landwirtschaftsmaschinen in Darłowo. Von 1986 bis 1994 war er stellvertretender Leiter eines Wärmekraftwerkes. 1996 bis 1998 war er Direktor, danach bis 2005 stellvertretender Direktor für Sportstätten in Koszalin. Von 2005 bis 2010[2]/2011[1] war Andrzej Lewandowski Direktor des Vorstandes der kommunalen Wohnungsgesellschaft von Darłowo.
Politik
In der Zeit der Volksrepublik engagierte Lewandowski sich im regimetreuen Jugendverband Związek Socjalistycznej Młodzieży Polskiej. Zugleich war Lewandowski von 1984 bis 1988 Mitglied des Stadtrates von Darłowo.[3]
Andrzej Lewandowski war bis 1994 Mitglied des Kongres Liberalno-Demokratyczny (KLD), anschließend der Unia Wolności (UW) und der Partia Demokratyczna – demokraci.pl (PD), bevor er 2006 zur Platforma Obywatelska (PO) wechselte. In dieser blieb er bis 2010.[1] Im Juni 2011 schloss er sich der Ruch Palikota an.[1]
Bei den Selbstverwaltungswahlen 1990 bewarb er sich mit Unterstützung des Komitet Obywatelski "Solidarność" erfolgreich um das Amt des Bürgermeisters von Darłowo, welches er bis 1994 innehatte.[1] Anschließend saß er bis 1998 wieder im Stadtrat Darłowos. 1998 bis 2002 war er für die UW Mitglied des Rates des Powiat Sławieński. Bei seiner erneuten Kandidatur bei den Selbstverwaltungswahlen 2006 konnte er auf der Liste des Wahlkomitees „Lista Samorządowa“ nicht genug Stimmen erlangen.[4] Da aber der Kreistagsabgeordnete Arkadiusz Klimowicz zum Bürgermeister von Darłowo gewählt wurde, konnte Lewandowski das freie Mandat übernehmen und so erneut 2006 bis 2010[Anmerkung 1] im Rat sitzen.[1] In dieser Zeit war er auch Starost des Powiats. Bei den Selbstverwaltungswahlen 2010 trat er erneut für den Rat des Powiats an, war aber ohne Erfolg.[5] Im Jahr 2011 war er bis zu den Parlamentswahlen arbeitslos.[2] Bei den Wahlen zum Sejm trat er im Wahlkreis 40 Koszalin für die Ruch Palikot an. Mit 11.128 Stimmen konnte er ein Mandat für den Sejm erringen.[6] Bei der Parlamentswahl 2015 verpasste er für die inzwischen Twój Ruch genannte Partei den Wiedereinzug in den Sejm, das Wahlbündnis Zjednoczona Lewica, an dem sich Twój Ruch beteiligt hatte, mit 7,6 % der Stimmen an der für Wahlbündnisse geltenden 8-%-Hürde scheiterte.[7] Später wurde er Mitglied der Sojusz Lewicy Demokratycznej, für die er bei der Parlamentswahl 2023 erfolglos kandidierte.[8] 2025 trat er zur Polskie Stronnictwo Ludowe über.[9]
Anmerkungen
- In der Quelle mamprawowiedziec.pl heißt es fälschlich "1906-10"