Andrzej Raj

polnischer Politiker, Mitglied des Sejm From Wikipedia, the free encyclopedia

Andrzej Raj (* 25. November 1950 in Uniejów-Kolonia) ist ein polnischer Politiker (KLD, PK, KK). Von 1991 bis 1993 gehörte er dem Sejm in dessen I. Wahlperiode an.

Leben und Beruf

Andrzej Raj studierte an der Schlesischen Technischen Universität in Katowice Chemie und schloss das Studium 1973 ab Anschließend studierte er bis 1979 an der Wirtschaftsuniversität Kattowitz. Von 1973 bis 1978 arbeitete er im Schlesischen Industriearmaturenwerk in Katowice und war anschließend bis 1983 Direktor des Vertriebsbüros für Pumpen und Industriearmaturen in Gliwice. Später war er als Berater und Makler tätig. Er war Leiter einer Beratungs- und Maklerfirma. Er ist in verschiedenen Wirtschaftsorganisationen aktiv und Gründer der Fundacji dla Śląska.

Politik

Während seines Studiums gehörte Raj von 1968 bis 1973 dem Zrzeszenie Studentów Polskich an. Von 1976 bis 1983 gehörte er der Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei an. Gleichzeitig war er 1980/81 Mitglied der unabhängigen Gewerkschaft Solidarność.

Bei den ersten vollständig freien Wahlen 1991 wurde Raj für den Kongres Liberalno-Demokratyczny (KLD) in den Sejm gewählt.[1] Im Laufe der Wahlperiode verließ er 1992 den KLD und schloss sich der Partia Konserwatywna (PK) von Aleksander Hall an. Wie die übrigen PK-Abgeordneten gehörte er der Fraktion „Konwencja Polska“ an.[2] Bei der Parlamentswahl 1993 kandidierte er für seine Partei im Rahmen des neuen Wahlbündnisses Katolicki Komitet Wyborczy „Ojczyzna“. Mit 6,4 % der Stimmen scheiterte das Bündnis an der für Wahlbündnisse geltenden 8-%-Hürde.[3] Später gehörte er der Koalicja Konserwatywna von Kazimierz Michał Ujazdowski an. Bei den Selbstverwaltungswahlen 2002 wurde er auf der Liste „Forum Samorządowe i Piotr Uszok“ in den Stadtrat von Katowice gewählt.[4] Bei den Selbstverwaltungswahlen 2006 kandidierte er erneut für diese Liste, wurde aber nicht wiedergewählt.[5]

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI