André Leisewitz

deutscher Sozialwissenschaftler und Publizist From Wikipedia, the free encyclopedia

André Leisewitz (* 25. Dezember 1947) ist ein deutscher Sozialwissenschaftler und Publizist. Er ist Redakteur der Z. Zeitschrift Marxistische Erneuerung.

Leben und Wirken

Leisewitz wurde am 25. Dezember 1947 geboren und entstammt einer großbürgerlichen Kaufmannsfamilie.[1][2] Er wuchs in Bremen auf, legte dort im Herbst 1966 das Abitur ab und leistete anschließend Zivildienst. Ab 1968 studierte er in Marburg, Frankfurt und Kassel Biologie und Soziologie. Im Jahr 1982 wurde er an der Universität Kassel mit der Dissertation Wissenschaftshistorische und -soziologische Studien zu einer materialistischen Geschichte der Biologie zum Doktor der Philosophie promoviert.[3] Während seiner Studienzeit beteiligte er sich aus Protest gegen den Vietnamkrieg an den Bremer Straßenunruhen.[2]

Nach dem Studium arbeitete Leisewitz viele Jahre am Institut für Marxistische Studien und Forschungen (IMSF) in Frankfurt am Main. 1981 wurde er zusammen mit Jürgen Reusch zum stellvertretenden Leiter des Instituts ernannt, während Heinz Jung die Leitung übernahm. Nach der Auflösung des IMSF im Jahr 1989 war Leisewitz an der Gründung der Z. Zeitschrift Marxistische Erneuerung beteiligt, deren Redaktion er seitdem angehört. Er ist außerdem Gründer der Heinz-Jung-Stiftung, die Stipendien vergibt und jährlich die sogenannte „Marxistische Woche“ für Studierende organisiert.[2]

Werke (Auswahl)

Einzelnachweise

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