Angus Gibson

südafrikanischer Filmregisseur und Filmproduzent From Wikipedia, the free encyclopedia

Leben

Angus Gibson ist eines der Gründungsmitglieder der Free Filmmakers, einer 1985 gegründeten Filmkooperative für südafrikanisches Kino zu schaffen. Die Produktionsfirma möchte zeitgemäßes, nicht-rassistisches Kino in Südafrika voranbringen.[1] Er ist Produzent, Regisseur und Drehbuchautor zahlreicher Dokumentar- und Fernsehserien für das britische und südafrikanische Fernsehen, darunter der Dokumentarfilm Heartlines und die Serie Yizo Yizo.[2]

Zu seinen Dokumentarfilmen gehört die autorisierte Biografie Mandela (1996), die er gemeinsam mit Jo Menell drehte und die für einen Oscar nominiert wurde. Außerdem gewann sie den Amnesty International Media Spotlight Award[3] sowie den Pare Lorentz Award der International Documentary Association.[4][1] Seine Filme und Projekte hatten großen Einfluss auf die Anti-Apartheidsbewegung und sind zum Teil im Apartheids-Museum in Johannesburg und im Hector-Pieterson-Museum in Orlando ausgestellt.[5] Zwischen 2014 und 2017 drehte er 188 Folgen der Drama-Fernsehserie Isibaya.[6]

2019 erschien Back of the Moon, ein Spielfilm, der in Sophiatown im Jahr 1958 spielt.[5]

Filmografie

  • 1992: 7 Up South Africa
  • 1996: Mandela
  • 1998–2004: Yizo Yizo (Fernsehserie)
  • 1999: Everyman – 14 Up in South Africa
  • 2006: Crossroads
  • 2006: Heartlines
  • 2008: 21 Up South Africa: Mandela's Children
  • 2011: La Toma
  • 2012: Shuga (Fernsehserie)
  • 2014–2017: Isubaya (Fernsehserie)
  • 2019: Back of the Moon
  • 2023–2025: Shaka iLembe (Fernsehserie)

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI