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Animal Crossing: Pocket Camp

Mobile-Computerspiel von Nintendo aus dem Jahr 2017 From Wikipedia, the free encyclopedia

Animal Crossing: Pocket Camp ist ein Handyspiel von Nintendo, welches ursprünglich als Free-to-play-Handyspiel entwickelt wurde und nun kostenpflichtig ist. Es stammt aus der Animal-Crossing-Spielereihe. Das Spiel wurde von Nintendo für iOS und Android entwickelt und veröffentlicht. Am 25. Oktober 2017 wurde es in Australien veröffentlicht.[1] In Deutschland und weiteren Ländern erschien das Spiel am 22. November 2017.[2] Das Spiel setzte die Animal-Crossing-Spielereihe fort, in der man Besuch von tierischen Bewohnern bekommt – in früheren Teilen als einfacher Bewohner oder Bürgermeister einer Stadt, bei Pocket Camp jedoch als Leiter eines Campingplatzes.

Schnelle Fakten Entwickler, Publisher ...
Animal Crossing: Pocket Camp
Entwickler Nintendo Entertainment Planning & Development
Publisher Nintendo
Veröffentlichung AustralienAustralien 25. Oktober 2017
Welt 22. November 2017
Plattform iOS, Android
Spielmodus Einzelspieler
Steuerung Touchscreen
Medium Download
Sprache u. a. Englisch
Aktuelle Version 3.1.0 (Android)
Altersfreigabe
USK
USK ab 0 freigegeben
USK ab 0 freigegeben
PEGI
PEGI ab 3 Jahren empfohlen
PEGI ab 3 Jahren empfohlen
Schließen

Die free-to-play Variante mit In-App-Käufen wurde am 28. November 2024 von Nintendo eingestellt. Es wurde aber eine kostenpflichtigen Version des Spiels am 8. November 2024 für den Preis von 20 Euro herausgebracht.

Spielgeschehen

In Animal Crossing: Pocket Camp können die Spieler Lebensräume und Gemeinschaften ihrer Figur mit dem Handel von Materialien und mit dem Erledigen von Aufgaben für dekorative Gegenstände anpassen. Der Spieler dekoriert einen Campingplatz anstelle einer Stadt und sammelt dabei Materialien, wie zum Beispiel Holz oder auch Baumwolle, womit dann wiederum Möbelstücke hergestellt werden können. Der Spieler freundet sich dabei mit tierischen Charakteren an, die zum Bewohnen des Campingplatzes eingeladen werden können. Die Figur eines Spielers kann an verschiedene Orte reisen, wie zum Beispiel eine Insel, ein Ufer, an dem Fische gefangen werden können, oder auch einen Marktplatz, auf dem Kleidung und weitere Möbel für die Figur erworben werden können. Das Geschlecht, das Gesicht und die Frisur sowie das Wohnmobil der Figur lassen sich anpassen. Nachbarn in nahe gelegenen „Erholungsstätten“ belohnen den Spieler mit Materialien beim Erfüllen von Aufgaben. Ein Zimmermann auf dem eigenen Campingplatz verwandelt diese Materialien in Möbel. Indem der Spieler die Lieblingsmöbel seiner Nachbarn erbaut, kann er sie anlocken. Jeder Besucher erhöht das Level des Spielers, mit dem dann neue Möbel freigeschaltet werden. Mit den sogenannten „Blatt-Bons“ kann man die Wartezeit bestimmter Aktionen beschleunigen oder teilweise ohne Material Möbel herstellen. Der Spieler kann die „Blatt-Bons“ mit Aufgaben im Spiel erhalten oder mit dem Erwerb aus dem jeweiligen App Store. Der Entwickler plant saisonal erhältliche Möbel und Events, wie z. B. Stühle, mit denen man besondere Charaktere freischaltet.

Entwicklung

Anfang 2016 kündigte Nintendo ein mobiles Spiel der Animal-Crossing-Spielereihe an. Aufgrund einer hohen Reichweite wurde diese Spielereihe ausgewählt. Die Veröffentlichung war erst für dasselbe Jahr geplant, verzögerte sich aber durch die priorisierte Entwicklung von Super Mario Run. Im nächsten Jahr experimentierte Nintendo mit Mikrotransaktionen in Fire Emblem Heroes. Am 25. Oktober 2017 wurde das Pocket Camp dann in Australien veröffentlicht. In allen anderen Ländern folgte die Veröffentlichung am 22. November 2017.

Einstellung des Spiels in Belgien

Am 21. Mai 2019 gab Nintendo bekannt, dass der Service, Animal Crossing: Pocket Camp und Fire Emblem Heroes herunterzuladen und zu spielen, in Belgien am 27. August 2019 eingestellt wird. Grund für die Einstellung der Spiele sind neue belgische Gesetze bezüglich Lootboxen, wie Animal Crossing: Pocket Camp sie in Form vom Gacha-System der Glückskekse verwendet. Nintendo wird Spiele mit ähnlichen Bezahlsystemen nicht mehr in Belgien veröffentlichen.[3]

Einzelnachweise

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