Anke Molkenthin
deutsche Ruderin
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Leben und Wirken
Als Extremsportlerin errang sie zwischen 1988 und 2007 zahlreiche Siege in Marathon-, Ultralangstrecken, Duathlon- und Berglauf-Wettkämpfen (u. a. Platz 1 im Swiss Alpine Marathon 1988 und im Marathon des Sables 1996).[1] Aufgrund einer fortschreitenden Dystonie im linken Bein musste Molkenthin ihre Laufkarriere beenden.[2]
Nach ihrem Einstieg im Rudersport gewann sie in den Jahren 2009, 2010 und 2011 bei den Ruder-Weltmeisterschaften jeweils Bronze im Para-Mixed-Vierer. 2012 gewann Molkenthin mit Katrin Splitt, Astrid Hengsbach, Tino Kolitscher und Kai Kruse im Mixed-Vierer Silber bei den Sommer-Paralympics in London.[3] Für diesen Erfolg wurde ihr am 7. November 2012 von Bundespräsident Joachim Gauck das Silberne Lorbeerblatt, die höchste sportliche Auszeichnung in Deutschland, überreicht.[4] Bei den Ruder-Weltmeisterschaften 2013 in Chungju, Südkorea, belegte sie mit Marcus Klemp im LTAMix2x hinter der Ukraine den zweiten Platz.
Anke Molkenthin lebt in Ainring und startet für den Waginger Ruderverein.
Weblinks
- Anke Molkenthin bei Worldrowing.com (Datenbank der FISA)