Anna Maria Brunner-Probst
Gründerin der Schwestern vom Kostbaren Blut
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Anna Maria Brunner-Probst S.PP.S. (* 1. Oktober 1764 in Mümliswil-Ramiswil; heimatberechtigt ebenda; † 16. Januar 1836 in Schluein) war die Schweizer Ordensgründerin der Schwesternkongregation «vom Kostbaren Blut».
Leben und Werk
Anna Maria Brunner-Probst war die Tochter des Leinenwebers Adam Probst und der Katharina geborene Füeg. Sie heiratete 1793 den Ramiswiler Landwirt Johann Baptist Brunner, der 1812 starb. Sie starb im Januar 1836 und wurde in Dayton (Ohio) beigesetzt.[1]
Brunner-Probst zog 1832 zu ihrem Sohn Franz Sales Brunner nach Löwenberg. Zwei Jahre später gründete sie in Schluein die Kongregation der «Schwestern vom Kostbaren Blut», die 1850 vom Churer Bischof Kaspar de Carl ab Hohenbalken approbiert wurde.[1]
Brunner-Probsts Sohn verlegte die Kongregation 1844 bzw. 1850 in die Vereinigten Staaten. Sie umfasste 1852 154 Schwestern und vier Jahre später neun Klöster.[1]
Literatur
- Daniel Otto: Zur Liebe erlöst. Das kostbare Blut Jesu und die Ordensgründerin Anna Maria Brunner. Eine geistliche Betrachtung über das kostbare Blut mit Lebensbild der Gründerin der Schwestern vom Kostbaren Blut (S.PP.S.) zu Schellenberg, Fürstentum Liechtenstein. Miriam-Verlag, Jestetten 2012. ISBN 978-3-87449-387-1.
- Johann Jakob Simonet: P. Franz Mar. Salesius Brunner, apostolischer Missionar in Graubünden und seine Mutter Anna Maria Brunner-Probst, Stifterin der Schwestern vom kostbaren Blute. In: Raetica Varia. 13. Lieferung (1935).
- Not with Silver or Gold. A History of the Sisters of the Congregation of the Precious Blood, 1834–1944. 1945.
- Helvetia Sacra. Band VIII/2. S. 410–420.