Anne-Claude Hensch Frei
Schweizer Politikerin der Alternativen Liste (AL) und Heilpädagogin
From Wikipedia, the free encyclopedia
Anne-Claude Hensch Frei (* 1966) ist eine Schweizer Politikerin der Alternativen Liste (AL). Von August 2020 bis April 2024 war sie Mitglied des Zürcher Kantonsrat und vertrat dort den Wahlkreis Stadt Zürich (Kreise 11 und 12).[1][2]
Leben
Anne-Claude Hensch Frei studierte von Oktober 1986 bis April 1990 an der Universität Freiburg (Schweiz) Heilpädagogik und schloss das Studium mit einem Diplom ab.[3] Neben ihrer beruflichen Tätigkeit engagierte sie sich in verschiedenen schulpolitischen Gremien der Stadt Zürich. Von 2015 bis 2018 war sie Mitglied der Schulkommission Sonderschulen der Stadt Zürich.[4] Zwischen 2016 und 2020 gehörte sie der Schulkommission der Musikschule und des Konservatoriums Zürich (MKZ) an. Von 2014 bis 2024 war sie Mitglied der Kreisschulbehörde Zürich-Schwamendingen.[5]
Politik
Hensch Frei ist Mitglied der Alternative Liste Zürich. Im Sommer 2020 rückte sie für Laura Huonker in den Zürcher Kantonsrat nach.[2] Dort vertrat sie den Wahlkreis Stadt Zürich 11 und 12.[1]
Während ihrer Amtszeit beteiligte sie sich an verschiedenen parlamentarischen Vorstössen und Anfragen, unter anderem zu Themen wie Armutsmonitoring, Polizeigewalt, der Finanzierung der familienergänzenden Betreuung von Kindern mit Behinderungen sowie migrations- und bildungspolitischen Fragen.[6][7][8][9] Weitere Vorstösse befassten sich etwa mit der Situation in den Rückkehrzentren des Kantons Zürich oder mit Fragen zur Organisation der Polizei im Kanton.[10][11]
2022 nominierte die Alternative Liste Hensch Frei als Kandidatin für die Regierungsratswahlen im Kanton Zürich 2023. In ihrem Wahlkampf setzte sie sich unter anderem für die Verringerung sozialer Ungleichheit im Kanton ein.[12] Bei den Wahlen erreichte sie rund 27 Prozent der Stimmen, wurde jedoch nicht gewählt. Im April 2024 trat Hensch Frei aus gesundheitlichen Gründen im Zusammenhang mit Long Covid aus dem Kantonsrat zurück.[13][14]