Anneke-Preis
Preis für „herausragende Verdienste im Einsatz für Frauenrechte“
From Wikipedia, the free encyclopedia
Der Anneke-Preis ist ein seit 2010 von den nordrhein-westfälischen Städten Sprockhövel und Hattingen verliehener Preis für „herausragende Verdienste im Einsatz für Frauenrechte“.[1]
Der Preis ist nach der Frauenrechtlerin und Schriftstellerin Mathilde Franziska Anneke benannt. Die erste Verleihung ging von den gemeinsamen Aktivitäten der Städte im Rahmen der RUHR.2010 aus,[2] bei dem ein so genannter „Anneke-Ritt“ von Sprockhövel am Geburtshaus Mathilde Franziska Annekes vorbei nach Hattingen-Blankenstein veranstaltet wurde.[3]
Der Anneke-Preis ist mit einem Geldpreis von 1.000 Euro sowie einem Kunstwerk dotiert; als Preisträger berechtigt sind Einzelpersonen oder Vereine, die sich „in besonderem Maße für Frauenrechte eingesetzt haben“. Infrage kommt Engagement in Bildungspolitik, Sozial- oder Integrationsbereich. Das Vorschlagsrecht liegt bei den kommunalen Gleichstellungs- oder Frauenbüros in Nordrhein-Westfalen, bei denen Vorschläge aus der Bürgerschaft eingereicht werden können und die dann je einen Vorschlag an die Jury melden.[4]
Preisträgerinnen
- 2010: „Sprockhöveler Salon“[5]
- 2013: Gerta Baltissen für ihr Bemühen um Frauenbildung[5]
- 2015: Kölner Frauengeschichtsverein
- 2017: MIRA Internationales Bildungs- und Beratungszentrum für Frauen und Mädchen e. V. in Bochum[6]
- 2019: Internationales Frauencafé Hattingen[7]