Annette Erkelenz
deutsche Malerin
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Leben
Annette Erkelenz wurde am 16. Mai 1955 in der nordrhein-westfälischen Stadt Duisburg geboren. Sie studierte zwischen 1980 und 1984 an der Universität Gesamthochschule Duisburg Kunst und Germanistik. Zu ihren Malereilehrern gehörten Klaus Kiel und Wulf Nolte. Ab den 1980er Jahren kann Erkelenz als freischaffende Künstlerin nachgewiesen werden. Sie arbeitete seit 1987 daneben an der Werkkunstschule Duisburg-Meiderich.
Außerdem arbeitete sie als Dozentin an der Volkshochschule Duisburg, wobei sie sich hier auf Kurse in Malerei und Grafik konzentrierte. 1986 erhielt Annette Erkelenz ein Atelier der Stadt Duisburg im Kultur- und Freizeitzentrum Rheinhausen. Im Jahr 1992 wurde Erkelenz Mitglied im Westdeutschen Künstlerbund. Immer wieder nahm die Künstlerin an Ausstellungen der Interessengemeinschaft Duisburger Künstler teil.[1]
Werk
Annette Erkelenz nimmt ihre Malerei selbst als selbstreferentiell wahr. Sie veranschauliche „bildimmanente Probleme – also Beziehungsgefüge von Farbe und Form [...] und stellt zugleich deren Lösung dar.“ Erkelenz malt ausgehend von den Bildkompositionen des Informel überwiegend ungegenständlich. Dabei steht allerdings die Suche nach der Form im Mittelpunkt ihrer Arbeiten, die von erdfarbenen Tönen geprägt sind.[2] Kunstwerke finden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen.
Ausstellungen
- 1984: Galerie der Universität Duisburg im Wasserturm Viersen, Viersen (mit Wulf Nolte)
- 1985: Universität Ludwigsburg, Ludwigsburg
- 1986: Städtische Sammlungen des Lehmbruck Museums, Duisburg
- 1989: Kunstverein Zweibrücken, Zweibrücken
- 1991: Galerie Peschkenhaus, Moers
- 1993: Cubus Kunsthalle, Duisburg
- 2000: Künstlerhaus Goldstraße, Duisburg
- 2002: Rathaus Büttgen, Kaarst
- 2005: Westdeutscher Künstlerbund, Herne
Literatur
- Sven-Wieland Staps: Erkelenz, Annette. In: Allgemeines Künstlerlexikon. Bd. XXXIV (2002), S. 386.