Anni Jung
deutsche Keramikerin, Malerin und Grafikerin
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Anni Jung (* 24. Oktober 1937 in Warschau; † 1. Juli 2022) war eine deutsche Keramikerin, Malerin und Grafikerin.
Leben und Werk
Anni Jung kam mit ihrer Familie in der Folge des Zweiten Weltkriegs 1945 nach Meißen. Sie machte dort das Abitur. Von 1957 bis 1962 studierte sie an der Hochschule für Bildende Künste Dresden Malerei und Plastik, u. a. bei Hans Steger. Als Diplomarbeit schuf sie das Tafelbild Straßenbahn.[1] Bis 1966 arbeitete sie dann als Kunsterzieherin an der Erweiterten Oberschule „Ernst Schneller“, dem heutigen Gymnasium Franziskaneum in Meißen.[2] Danach war sie in Meißen als freischaffende Künstlerin tätig. Sie war von 1968 bis 1990 Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR.
Werke (Auswahl)
Tafelbilder
Plastiken
Werke im öffentlichen Raum
Ausstellungen (unvollständig)
Einzelausstellungen
- 1986: Suhl, Galerie am Steinweg
- 2003: Meißen, Galerie g13 (Bilder und Plastiken)
- 2011: Radebeul-Kötzschenbroda, Beratungscenter der Sparkasse Meißen
Ausstellungsbeteiligungen
- 1964: Berlin, Nationalgalerie („Unser Zeitgenosse“)
- 1974 und 1985: Dresden, Bezirkskunstausstellungen
- 1981: Meißen u. a. Städte („Plastik zum Begreifen. Kunstausstellung für Blinde und Sehende“)
- 2013: Meißen, Stadtmuseum („Porzellan – Keramik -Meißen“)
Literatur
- Jung, Anni. In: Dietmar Eisold (Hrsg.): Lexikon Künstler in der DDR. Verlag Neues Leben, Berlin 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 410