Anselm Oelze

deutscher Schriftsteller, Philosoph und Historiker From Wikipedia, the free encyclopedia

Anselm Oelze (geboren 1986 in Erfurt) ist ein deutscher Schriftsteller und Philosophiehistoriker.

Anselm Oelze (2026)

Oelze studierte Philosophie und Politikwissenschaft an der Universität Freiburg, philosophische Theologie in Oxford und promovierte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Danach forschte und lehrte er als Philosoph an der Universität Helsinki und der Ludwig-Maximilians-Universität München.[1]

2019 erschien sein Debütroman Wallace, ein philosophischer Abenteuerroman über den britischen Zoologen und Evolutionsforscher Alfred Russel Wallace, nach dem in der Biogeographie die Wallace-Linie benannt ist. Der Roman war für den Debütpreis der lit.COLOGNE nominiert und wurde 2021 ins Italienische übersetzt. 2021 veröffentlichte Oelze Die Grenzen des Glücks. Die literarische Reportage über den Brand des Flüchtlingslagers Moria auf der griechischen Insel Lesbos 2020 wurde mit dem Meißener Literaturfestpreis ausgezeichnet. 2023 folgte mit Pandora, erschienen bei Schöffling & Co., Oelzes zweiter Roman, dessen vier Protagonisten in Krisen verschiedener Art und Ursache stecken, vor der Frage stehen, wie man das Richtige wissen und dennoch das Falsche tun kann, bis sie vom Schicksal im südamerikanischen Regenwald zusammengeführt werden. 2025 folgte der Roman Die da oben, erschienen im Wallstein Verlag, der anhand der Geschichte eines Hauses in Leipzig und dreier Frauen die Spaltungen in der Gesellschaft darstellt und nach Möglichkeiten von deren Überwindung fragt. 2026 wurde Oelzes Arbeit an seinem vierten Roman mit einem Harald-Gerlach-Literaturstipendium unterstützt.[2]

Oelze lebt als freier Schriftsteller mit seiner Familie in Leipzig.[1]

Auszeichnungen

Bibliografie

Commons: Anselm Oelze – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI