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Anselm Stolz

deutscher römisch-katholischer Theologe From Wikipedia, the free encyclopedia

Anselm Stolz OSB (* 28. Januar 1900 oder 25. November 1900 in Erkrath als Julius Stolz; † 19. September 1942 in Rom) war ein katholischer Theologe.

Leben

Nachdem Julius Stolz in jungen Jahren in die Benediktinerabtei Gerleve eingetreten war, erhielt er dort im Noviziat den Ordensnamen des hl. Anselm und legte am 29. Februar 1920 Profess ab. Anschließend studierte ab 1921 am Pontificio Ateneo Sant’Anselmo, erhielt am 6. August 1924 in Gerleve die Priesterweihe und lehrte ab 1928 an der Ordenshochschule Sant’Anselmo Systematische Theologie. Pater Anselm Stolz starb 1942 in Rom, nachdem er bei seelsorglichen Einsätze an Typhus erkrankt war.[1] Er wurde auf dem Agro Verano beerdigt.

Rezeption

Ein Rezensent stellte 1937 fest, dass Stolz in seinen Schriften über die Mystik einen neuen Ansatz anwende. Er versuche, „einen Anschluß anzubahnen an die wiedererwachende patristische Theologie [...] und ihre Verbindung mit der Theologie des Aquinaten.“[2]

Als die Hochschule Sant’Anselmo das Jubiläum zum hundertjährigen Bestehen feierte, veranstaltete die Theologische Fakultät ein Symposion zur Ehre von Anselm Stolz, der in der dazu publizierten Dokumentation „einer ihrer berühmtesten Dozenten“ genannt wurde.[3]

Schriften (Auswahl)

  • Glaubensgnade und Glaubenslicht nach Thomas von Aquin. Rom 1933, OCLC 6948545.
  • Theologie der Mystik. Regensburg 1936, OCLC 759813891.
    • Théologie de la mystique. Éditions des Bénédictins d'Amay, Chevetogne 1947.
  • Anselm von Canterbury. Sein Leben, seine Bedeutung, seine Hauptwerke. München 1937, OCLC 256319534.
  • L’ascesi cristiana. Brescia 1943, OCLC 1020136226.
    • L'ascèse chrétienne. Éditions des Bénédictins d'Amay, Chevetogne 1948.

Literatur

Einzelnachweise

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