Anton Ernst von Mittrowsky
mährischer Adliger, Gutsbesitzer, k. k. Kämmerer und Generalmajor
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Leben
Er stammte aus dem mährisch-böhmischen Adelsgeschlecht Mittrowsky. Seine Eltern waren der Oberst-Kammergraf und Bergwerksdirektor Johann Nepomuk Freiherr von Mittrowsky († 1760) und dessen Ehefrau Maria Kasimira geb. Freiin von Blankowsky. Der Generalfeldzeugmeister Joseph Anton Franz Graf von Mittrowsky und der Oberstkammergraf Carl Freiherr von Mittrowsky waren seine Brüder.
Anton Ernst von Mittrowsky diente während des Siebenjährigen Krieges in der kaiserliche Armee. Als Oberst des Infanterie-Regiments Lascy verlor er in der Schlacht bei Maxen 1759 durch eine Kanonenkugel sein rechtes Bein und war seitdem auf einen Stelzfuß angewiesen. 1767 erhob ihn der Kaiser in den Grafenstand. 1775 avancierte er zum Generalmajor. Er war Mitglied der Elisabeth-Theresianische Militärstiftung und Stifter eines Familienfideikommiss. Seinen Ruhestand verbrachte er in Brünn. Er starb ohne Nachkommen.
Auszeichnungen
Literatur
- Constantin von Wurzbach: Mittrovsky, Anton Ernst Freiherr von. In: Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich. 18. Theil. Kaiserlich-königliche Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1868, S. 389 (Digitalisat).
