Anton Pardatscher

österreichischer Architekt From Wikipedia, the free encyclopedia

Anton Pardatscher (* 2. Juli 1869 in Gries[1]; † 12. Juni 1922 in Meran) war ein österreichischer Architekt, der hauptsächlich in Meran tätig war. Seine Gebäude stehen teilweise unter Denkmal- und Ensembleschutz.

Leben

Ab 1893 arbeitete Pardatscher für die Firma Musch & Lun. In deren Auftrag plante er etliche Gebäude. 1905 machte er sich selbstständig.

Gebäude (Auswahl)

Weitere Informationen Bild, Name ...
BildNameErbautOrtSonstiges
Villa Tirolerhaus in Meran1896Meran, St.-Georgen-Straße 28Die Villa wurde 1987 unter Denkmalschutz gestellt.[2]


Villa Ultenhof1899Meran, Winkelweg 71

Die Villa wurde 1981 unter Denkmalschutz gestellt.[3]

Rathaus[4]1912Tscherms, Gampenstraße 17
Pfarrwidum bei St. Georgen1913Meran, St.Georgen-Straße 2–4Das Widum wurde 1981 unter Denkmalschutz gestellt.[5]
Villa Altenburg1914Meran, Karl-Wolf-Straße 65Die Villa wurde 2014 unter Ensembleschutz gestellt.[6]
Ansitz ReichenbachMeran, Reichenbachgasse 2–4

Umfangreiche Restaurierung 1903 für den neuen Besitzer Hermann von Tappeiner durch Musch & Lun, Planung Anton Pardatscher.[7]

Der Ansitz wurde 1951 unter Denkmalschutz gestellt.[8]

Deutschordenkonvent1856/57Lana, Erzherzog-Eugen-Straße

Das Gebäude wurde 1911/14 im neubarocken Stil umgebaut[9] und 1979 unter Denkmalschutz gestellt.[10]


St. GeorgMeran, Cavourstraße

1914 wurde die Kirche um zwei Joche verlängert und das südliche Seitenschiff angebaut.[11] Die Kirche wurde 1980 unter Denkmalschutz gestellt.[12]


Villa Baumgartner1914Meran, Alpinistraße 48

Die Villa wurde 2005 unter Denkmalschutz gestellt.[13]


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Literatur

  • Häuserplan des Kurortes Meran: Verzeichnis der Straßen, Plätze und Promenaden, Villen, Häuser und Gehöfte im Kurbezirke Meran. Meran: Pötzelberger 1922.
  • Anna Pixner Pertoll: Ins Licht gebaut: die Meraner Villen, ihre Gärten und die Entwicklung der Stadt (1860–1920). Ed. Raetia, Bozen 2009, ISBN 978-88-7283-355-1
  • Josef Weingartner: Die Kunstdenkmäler Südtirols. 7. Auflage, Athesia, Bozen 1991.

Einzelnachweise

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