Archiv Demokratischer Sozialismus

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Das Archiv Demokratischer Sozialismus (ADS) der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Berlin besteht seit 1999. Es ist das jüngste der sechs Archive der Politischen Stiftungen in Deutschland. Das ADS hat die Aufgabe, Dokumente zur Entwicklung der Partei Die Linke und ihrer Vorgängerparteien, der Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS) und der Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit (WASG), zu sammeln, zu erschließen, zu bewahren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.[3]

ArchivtypArchiv der Politischen Stiftungen / Parteiarchiv
Koordinaten52° 30′ 45″ N, 13° 26′ 25″ O
BesucheradresseFranz-Mehring-Platz 1,
10243 Berlin
Schnelle Fakten Archivtyp, Koordinaten ...
Archiv Demokratischer Sozialismus
Archivtyp Archiv der Politischen Stiftungen / Parteiarchiv
Koordinaten 52° 30′ 45″ N, 13° 26′ 25″ O
Ort Berlin
Besucheradresse Franz-Mehring-Platz 1,
10243 Berlin
Gründung 1999
Umfang 1,6 km (Stand Ende 2019)[1]
Laufzeit des Archivguts 1989–heute[2]
ISIL DE-4089  (Archiv Demokratischer Sozialismus / Archiv der Rosa-Luxemburg-Stiftung)
Träger Rosa-Luxemburg-Stiftung
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Organisationsform Archiv der Stiftung
Webseite www.rosalux.de/stiftung/archiv
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Bestände

Partei- und Organisationsbestände

Das Archiv Demokratischer Sozialismus übernimmt vor allem Unterlagen der Partei Die Linke, allerdings auch Unterlagen der Bundestags-, Europaparlaments- und Landtagsfraktionen. Zudem pflegt das ADS Sammlungen von Fotos, Plakaten, Flugblättern, Filmen, Videos, Tonaufnahmen, Zeitungsausschnitten und gegenständlichen Quellen. Unterlagen der Rosa-Luxemburg-Stiftung selbst befinden sich ebenfalls im ADS.[4]

Die ältesten Unterlagen sind vom Sonderparteitag der SED-PDS im Dezember 1989. Unterlagen der SED vor diesem Stichtag sind Teil des Archivguts der Stiftung der Parteien und Massenorganisationen der DDR (SAPMO) im Bundesarchiv.[5][6]

Personenbestände

Das ADS verwahrt auch Nach- und Vorlässe von PDS-Abgeordneten der Volkskammer und Bundestagsabgeordneten der Fraktion Die Linke, etwa von Gregor Gysi, Dagmar Enkelmann, Heidi Knake-Werner, Rolf Kutzmutz, Christa Luft, Hans Modrow und Rosel Neuhäuser.[7]

Literatur

  • Bärbel Förster (Hg.): Ohne Gedächtnis keine Zukunft. Oder: Archive brauchen Gegenwart. Eine Bilanz zu 20 Jahren »Archiv Demokratischer Sozialismus«, Berlin 2019.

Einzelnachweise

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