Ariane Kareev

deutsche Theater- und Opernregisseurin From Wikipedia, the free encyclopedia

Ariane Kareev (* 1994 in Bochum) ist eine deutsche Theater- und Opernregisseurin.[1] Ihre Arbeit bringt verschiedene Kunstformen auf der Bühne zusammen.[2]

Leben

Kareev wurde 1994 in Bochum geboren.[1] Mit elf Jahren trat sie als klassische Klaviersolistin in Deutschland und Bulgarien auf.[3] Noch als Schülerin wirkte sie am Bochumer Rottstr5-Theater mit.[3] Später absolvierte sie eine Tanzausbildung und studierte Regie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin, das sie mit Auszeichnung abschloss.[3]

Wirken

Im Opernhaus des Staatstheaters Kassel inszenierte sie Pjotr Tschaikowskis Oper Pique Dame und verlegte das Bühnengeschehen in eine „hippe Spa-Resort-Welt“ aus Gesundheit und Reichtum.[1] Für das Schauspiel Dortmund entwickelte sie 2025 Antigone als Verbindung von Schauspiel, einem dreißigköpfigen Sprechchor und Zirkusartistik.[2] In der Performance Emersion an der Deutschen Oper Berlin verband sie Elemente aus Oper, Techno, Drag und Artistik und verknüpfte dies mit einer queerfeministischen Utopie.[4] Am Theater Duisburg inszenierte sie Viermal ich, eine Bühnenfassung eines frühen Romans von Maria Lazar, nachdem die Inszenierung im Oktober 2025 am Theaterdiscounter Berlin uraufgeführt worden war.[5] In Drill Baby Drill am Extended Reality Theater des Staatstheaters Nürnberg lässt sie Figuren nach einer Energiequelle für ein postfossiles Zeitalter suchen und verbindet dies mit einem Blick auf die Klimakrise.[6]

Einzelnachweise

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