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Ariel Dora Stern

Gesundheitsökonomin From Wikipedia, the free encyclopedia

Ariel Dora Stern ist eine Gesundheitsökonomin und seit April 2024 Inhaberin der Alexander von Humboldt-Professur für digitale Gesundheit, Wirtschaft und Politik am Hasso-Plattner-Institut sowie Professorin an der Universität Potsdam.[1] Zuvor war sie außerordentliche Professorin an der Harvard Business School.[2]

Leben und Wirken

Stern war von September 2001 bis Juni 2005 am Dartmouth College und promovierte im Jahr 2014 an der Harvard University.[2] Ab 2014 war sie Assistenzprofessorin an der Harvard Business School und wurde 2019 zur außerordentlichen Professorin ernannt.[2] In den Jahren 2021/2022 war sie als Gastwissenschaftlerin am Hasso-Plattner-Institut tätig.[2] 2020/2021 arbeitete sie als Leiterin für internationale Gesundheitsökonomie beim Health Innovation Hub, einer unabhängigen Denkfabrik des Bundesministeriums für Gesundheit in Deutschland.[3] Mit der Alexander von Humboldt-Professur wechselte sie 2024 nach Potsdam; die Professur ist mit 3,5 Millionen Euro dotiert und wurde ihr am 13. Mai 2024 verliehen.[1] Seit dem 1. April 2024 leitet sie am Hasso-Plattner-Institut das Fachgebiet für digitale Gesundheit, Wirtschaft und Politik.[4]

Sterns Forschung liegt an der Schnittstelle von Technologiemanagement, Gesundheitspolitik und Innovationsökonomie und nutzt ökonometrische und datenwissenschaftliche Methoden; am Hasso-Plattner-Institut untersucht ihre Gruppe insbesondere Regulierung, Strategie und Ökonomie des Gesundheitswesens mit Blick auf neue Gesundheitstechnologien und Versorgungsformen.[5] Fachlich profilierte sie sich mit Arbeiten zur Regulierung KI-gestützter Medizinprodukten, in denen sie die Entwicklung und Sicherheit solcher Produkte beschreibt und die Auswirkungen der Regulierung für Innovation analysiert.[6] Sie fördert den interdisziplinären Austausch zwischen Wissenschaft, Praxis und Politik, unter anderem über ein am Hasso-Plattner-Institut ins Leben gerufenes Innovationsforum für digitale Gesundheit, und plädiert für agile Regulierungsansätze im Gesundheitswesen.[7] Vor ihrem Wechsel nach Potsdam war sie zudem am Zentrum für Regulierungsforschung von Harvard und MIT tätig und arbeitete zu Fragen der Einführung digitaler Gesundheitsanwendungen, der Vergütung und der Anreizsetzung für Innovationen.[8]

Einzelnachweise

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