Arma Reforger
Computerspiel-Militärsimulation aus 2023
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Arma Reforger ist eine Videospiel-Militärsimulation des Entwicklerstudios Bohemia Interactive. Es wurde im Mai 2022 in einem Livestream als Zwischenschritt zwischen Arma 3 und dem in der Entwicklung befindlichen Arma 4 vorgestellt und erschien zuerst im Early Access.[3] Der Name spielt auf die Manöver REFORGER an.
16. November 2023 (Vollversion)[1]
| Arma Reforger | ||
| Zählt zur Reihe Arma | ||
| Entwickler | Bohemia Interactive | |
|---|---|---|
| Publisher | Bohemia Interactive | |
| Veröffentlichung | 17. Mai 2022 (Early Access) 16. November 2023 (Vollversion)[1] | |
| Plattform | Windows, Xbox Series,[2] PlayStation 5 | |
| Spiel-Engine | Enfusion[2] | |
| Genre | Taktik-Shooter, Militärsimulation | |
| Spielmodus | Koop-Modus, Mehrspieler, Player versus Player, Einzelspieler | |
| Steuerung | Tastatur, Maus, Gamepad | |
| Medium | Download | |
| Altersfreigabe |
| |
| PEGI-Inhaltsbewertung | Gewalt, Schimpfwörter | |
Spielbeschreibung
Arma Reforger spielt zur Zeit des Kalten Krieges auf einer fiktiven Insel namens Everon, auf welcher auch Operation Flashpoint, das Vorgängerspiel der Arma-Serie spielte.[2] Das Spiel versucht dabei die Ära des Kalten Krieges durch zeitgemäße Waffen, Fahrzeuge und Objekte nachzustellen.[4]
Auf dieser Karte kann der Spieler als Soldat der US Army oder der sowjetischen Armee gegen andere Spieler im Mehrspielermodus verschiedene Kriegsszenarien im Conflict-Modus simulieren. Eine Einzelspielerkampagne besitzt das Spiel jedoch nicht.[3][2]
Ebenfalls existiert ein so genannter Game-Master-Modus, in welchem ein Spieler für andere Spieler in Echtzeit ein Szenario erstellt. Der Game Master kann dabei unter anderem Befestigungen, Objekte, NPC-Einheiten oder Fahrzeuge erstellen, oder Spieler anweisen andere Spielergruppen zu verfolgen.[4]
Benutzergenerierte Inhalte
Wie auch schon Arma 3 legt Arma Reforger seinen Fokus auf Modding, wodurch es Spielern erlaubt ist, Spielinhalte zu verändern oder eigene Inhalte in das Spiel einzufügen. Dafür beinhaltet das Spiel eine Workbench-Funktion und eine Engine-spezifische Scriptsprache namens Enforcescript in der Spieler eigene Objekte, Fahrzeuge, Waffen und Szenarien erstellen können.[5][6]
Die Verbreitung und Installation von benutzergenerierten Modifikationen ist über einen integrierten Workshop vorgesehen.[4]
Rezeption
Nach der Veröffentlichung von Arma Reforger waren die Meinungen zu dem Spiel gemischt. Während das Spiel sehr für verbesserte Grafiken und Spielmechaniken gelobt wurde,[2] beschwerten sich Spieler vor allem über zahlreiche Fehler, sowie einen hohen Einstiegspreis für ein Erlebnis, welches oft mit dem einer Techdemo verglichen wurde.[7][8] So hat das Spiel in der ersten Woche nach der Veröffentlichung nur zu etwa 61 % positive Bewertungen auf der Vertriebsplattform Steam erhalten.[7] Sechs Monate nach der Veröffentlichung der Vollversion waren die Rezensionen zu 75 % positiv.
Aus diesen Gründen wird das Spiel von Kritikern für bestehende Fans der Arma-Serie und Mitglieder der Modding-Szene empfohlen, jedoch weniger für Einsteiger.[8]

