Armand Assus
französischer Maler
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Leben
Armand Assus wurde 1892 in Algier geboren. Er lebte und arbeitete sowohl in Montrouge bei Paris als auch in Algier. Seine künstlerische Ausbildung erhielt er in Paris, wo er Schüler von Hippolyte Dubois, Fernand Cormon und Georges Rochegrosse war. Bereits früh trat er mit Ausstellungen an die Öffentlichkeit. 1914 erhielt er eine ehrenvolle Erwähnung, 1919 wurde ihm der zweite Grand Prix zuerkannt. Seit 1914 stellte Armand Assus regelmäßig in Paris aus, unter anderem in den Salons der Société des Artistes Français, im Salon d’Automne, im Salon des Indépendants sowie im Salon des Orientalistes. Armand Assus starb 1977 in Antibes.[1]
Werk
Das Werk von Armand Assus ist geprägt von lebensvollen, phantasiereichen und farbintensiven Darstellungen. Einen Schwerpunkt bilden Szenen aus dem jüdischen Leben der südalgerischen Städte. Daneben schuf er Landschaftsbilder, insbesondere aus der Île-de-France. Werke von Armand Assus befinden sich in öffentlichen Sammlungen, darunter im Musée national des beaux-arts d’Alger, im Musée Zabana in Oran, im Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris und im Museum Boymans-van Beuningen in Rotterdam. Das Gemälde Juive d’Alger ist im französischen Konsulat in Antwerpen zu sehen.[1]
Literatur
- Emmanuel Bénézit: Dictionary of artists. Band 1: A – Bedeschini. Paris, 2006.