Armin Abeles
Rabbiner (1872-1930)
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Armin Abeles (auch Abelesz; * 2. April 1872 in Ödenburg [heute Sopron, Ungarn]; † 11. Oktober 1930 in Wien) war ein österreichischer Rabbiner und Fachschriftsteller.
Armin Abeles war ein Sohn des Rabbiners Leopold Abeles (1849–1914) und wuchs in der Endphase der Habsburgermonarchie auf. Nachdem er ein Gymnasium in Wien absolviert hatte, wandte er sich einer Hochschulausbildung für den gleichen Beruf wie sein Vater zu. Deshalb besuchte er die Israelitisch-Theologische Lehranstalt in Wien und legte 1898 die Rabbinerprüfung ab. Er war ab 1905 als Rabbiner des Bethausvereins am Volkert tätig, danach in gleicher Eigenschaft im Tempel in der Unteren Viaduktgasse im 3. Wiener Gemeindebezirk Landstraße und arbeitete schließlich von 1907 bis 1926 als Rabbiner in der Synagoge Kluckygasse. Diese letztgenannte Beschäftigung war in der Zeit des Ersten Weltkriegs (1914–1918) unterbrochen, als er u. a. als Feldrabbiner und Spitalsseelsorger wirkte.
1926 wurde Abeles, der sich einen Namen als populärer Kanzelredner machte, zum Gemeinderabbiner ernannt. Politisch stand er der jüdischen Interessensvertretung der Österreichisch-Israelitischen Union nahe und verfasste häufig Artikel für deren Wochenzeitung Die Wahrheit. Er starb 1930 im Alter von 58 Jahren in Wien und wurde auf dem Wiener Zentralfriedhof beigesetzt.[1]
Literatur
- E[velyn] Adunka: Abeles, Armin. In: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950. 2., überarbeitete Auflage (nur online). Lfg. 3 (15. November 2014).
- Armin Abeles. Suchergebnisse in Die Wahrheit via Compact Memory (56 Seiten)[2]
- Armin Abeles. Suchergebnisse in österreichischen Zeitungen via ANNO (60 Seiten)