Armin Rolfink
deutscher Ministerialbeamter
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Armin Rolfink (* 1969 in Bergisch Gladbach) ist ein deutscher Ministerialbeamter. Seit 2024 ist er Präsident der Generalzolldirektion.
Leben
Rolfink absolvierte von 1990 bis 1995 ein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der RWTH Aachen, das er als Diplom-Kaufmann abschloss. Anschließend erhielt er ein Promotionsstipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung und war als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Lehr- und Forschungsgebiet Allgemeine Volkswirtschaftslehre und Finanzwissenschaft an der RWTH Aachen tätig. 1999 wurde er mit der Schrift Die Akzeptanz staatlicher Finanzierungsinstrumente promoviert.[1]
Daraufhin war Rolfink persönlicher Referent von Altbundeskanzler Helmut Schmidt (SPD). Von 2009 bis 2015 leitete er verschiedene Referate im Bundeskanzleramt und im Bundesfinanzministerium. 2016 wechselte er in die Generalzolldirektion und stieg dort vom Abteilungsleiter zum Vizepräsidenten auf.[2] Anfang 2023 kehrte er ins Bundesfinanzministerium zurück und übernahm die Leitung der Zollabteilung.[3]
Am 31. Oktober 2024 wurde Rolfink zum Präsidenten der Generalzolldirektion ernannt.[4] Er leitet damit die Bundeszollverwaltung.[5]
Schriften (Auswahl)
- mit Kurt Biedenkopf und Dirk Reimers (Hrsg.): Was ist uns die Hauptstadt wert?. Im Auftrag der Deutschen Nationalstiftung, Leske & Budrich, Opladen 2003, ISBN 3-8100-4054-1.