Arminou-Stausee

künstlicher Stausee im Bezirk Paphos auf Zypern From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Arminou-Stausee (englisch Arminou Reservoir, griechisch Τεχνητή Λίμνη Αρμίνου) ist ein künstlicher Stausee im Bezirk Paphos auf Zypern. Der größte Teil des Sees liegt in der Gemeinde Agios Nikolaos, während ein kleiner Teil innerhalb der Verwaltungsgrenzen der Gemeinde Arminou liegt. Er ist Teil des „Southern Pipeline Project“.[1]

Schnelle Fakten
Arminou-Stausee
Der Arminou-Stausee
Der Arminou-Stausee
Der Arminou-Stausee
Lage Bezirk Paphos
Zuflüsse Dhiarizos
Abfluss Dhiarizos
Arminou-Stausee (Zypern)
Arminou-Stausee (Zypern)
Koordinaten 34° 52′ 38″ N, 32° 44′ 16″ O
Daten zum Bauwerk
Höhe des Absperrbauwerks 40 m
Daten zum Stausee
Wasseroberfläche 0,353 km²dep1
Speicherraum 4,3 Mio. m³
Schließen

Geschichte

Zur Schaffung des Sees wurde ein Erddamm mit zentralem Tonkern errichtet, dessen Bau im Juli 1995 begann und im Dezember 1998 abgeschlossen wurde. Im selben Monat wurde auch der Stausee in Betrieb genommen. Er hat ein Fassungsvermögen von 4,3 Millionen Kubikmetern Wasser. Das im See gesammelte Wasser stammt aus dem Fluss Dhiarizos.[2][3] Der See wurde gebaut, um drei Funktionen zu erfüllen: Zum einen für die Umleitung von 15,7 Millionen Kubikmetern Wasser pro Jahr durch einen Tunnel zum Kouris-Stausee, zum anderen für Wasserversorgung und Bewässerung der Flussgebiete, sowie die Anreicherung des unterirdischen Grundwasserleiters stromabwärts des Damms.[4]

Er ist seit dem Tag seiner Erbauung viermal übergelaufen – am 19. Dezember 2012,[5] 6. Januar 2015,[6] 15. Januar 2019[7] und 7. Januar 2020.[8][9]

Fauna

Der Arminou-Stausee ist mit verschiedenen Fischarten bestückt und Amateurangeln ist erlaubt.[10] Im künstlichen See leben Regenbogenforellen, Bachforellen, Karpfen, Koboldkärpflinge, Rotfedern, Brassen und Sonnenbarsche.[11]

Siehe auch

Literatur

Commons: Arminou Reservoir – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI