Aron Boks
deutscher Autor, Poetry-Slammer und Moderator (* 1997)
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Aron Boks (* 14. Mai 1997 in Wernigerode) ist ein deutscher Schriftsteller und Poetry-Slammer.

Leben und Wirken
2016 begann Boks ein Studium der Germanistik, Geschichtswissenschaft und später der Publizistik an der FU Berlin. Seine Bühnenkarriere begann 2016 mit dem Sieg der Landesmeisterschaft im Poetry-Slam in Magdeburg in der U20-Kategorie und der Stadtmeisterschaft Magdeburg im selben Jahr.
Nach diversen Arbeiten bei geförderten redaktionellen Workshops und der taz am Wochenende[1] schrieb Aron Boks seine erste Erzählung, die im April 2018[2] im Unsichtbar Verlag erschien und 2019 mit dem Klopstock-Förderpreis für Neue Literatur ausgezeichnet wurde.[3] Im Jahr 2019 erschien sein autobiografisches Buch Luft nach unten,[4] das Magersucht, vor allem bei Männern, thematisiert.
Zudem moderiert er Poetry Slams und andere Veranstaltungen in Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin und ist zusammen mit dem Musiker Jonathan Schmitz Begründer der Band Das zappelnde Tanzorchester.[5] Er ist Gründungsmitglied des PEN Berlin.[6]
Der DDR-Künstler Willi Sitte ist sein Urgroßonkel.[7][8]
Werke
- 2017: Mittwochskind, Unsichtbar Verlag, Diedorf (Edition kleinLAUT / Minibücher für Erwachsene), ISBN 978-3-95791-063-9.
- 2017: Miese Zeiten, Literareon, München, ISBN 978-3-8316-2021-0.
- 2017: Miese Zeiten, Hörbuch, Unsichtbar Verlag, Diedorf.
- 2018: Und über allem Rauch, Verstreute Gedichte, Gonzo Verlag, Mainz, ISBN 978-3-944564-40-1.
- 2018: Dieses Zimmer ist bereits besetzt, Unsichtbar Verlag, Diedorf, ISBN 978-3-95791-081-3.
- 2018: Dieses Zimmer ist bereits besetzt, Hörbuch, Unsichtbar Verlag, Diedorf.
- 2019: Luft nach Unten. Wie ich mit meiner Magersucht zusammenkam und mit ihr lebte. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin, ISBN 978-3-86265-777-3.
- 2022: Nackt in die DDR – Mein Urgroßonkel Willi Sitte und was die ganze Geschichte mit mir zu tun hat, HarperCollins, Hamburg, ISBN 978-3-365-00310-7. (auch als Hörbuch erschienen, ISBN 978-3-365-00410-4.)
- 2025: Starkstromzeit. Vom Leben in einem Staat, den es nicht mehr gibt, HarperCollins, Hamburg, ISBN 978-3-365-00779-2.
Anthologiebeiträge
- Jagd in Stephanie Mattner (Hrsg.): Trümmerseele. Sternenblick, Berlin 2015, ISBN 978-3-7392-1053-7.
- Philipp in Renate Maria Riehemann (Hrsg.): Und dann ist das Kaninchen gestorben. Geest Verlag, 2016, ISBN 978-3-86685-577-9.
Als Herausgeber
- 2019: Aron Boks, Wolf Hogekamp, Noah Klaus: Komma zum Punkt! Slamtexte aus der Hauptstadt, SATYR Verlag, Berlin, ISBN 978-3-947106-20-2
Auszeichnungen
- Stadtmeister 2016 des Poetry Slams Magdeburg
- U20-Landesmeister 2016[9] des Poetry Slams Sachsen-Anhalt[10]
- Klopstock-Förderpreis 2019 für Dieses Zimmer ist bereits besetzt
- Uwe Kaschinski - Preis 2020 für Wie die Taube aus dem U-Bahnhof der Linie 6 beinahe die Revolution begonnen hätte
Weblinks
- Literatur von und über Aron Boks im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek