Arthur Oelwein (Schriftsteller)

österreichischer Schriftsteller From Wikipedia, the free encyclopedia

Arthur Oelwein (* 20. März 1868 in Wien; † 12. Februar 1925 ebenda) war ein österreichischer Schriftsteller.

Leben

Arthur Oelwein war ein Sohn des gleichnamigen Bautechnikers und Hochschulprofessors Arthur Oelwein. Er promovierte in Jus und arbeitete parallel zu seiner schriftstellerischen Laufbahn als Konzipist beim Magistrat der Stadt Wien. Sein literarisches Werk umfasst Lyrik, Dramatik und Prosa.[1] Es lässt sich der Strömung der Neuromantik zuordnen.[2] Oelweins Vortragsabende waren gut besucht. Er wirkte als Funktionär bei verschiedenen Literaturverbänden.[1] Er war Mitglied des Deutschen Schriftsteller-Verbands und der Deutsch-österreichischen Schriftsteller-Genossenschaft.[3]

Oelwein starb 1925 im Alter von 56 Jahren.[1] Er wurde am Döblinger Friedhof im Grab seines Vaters (Gruppe 27, Nummer 1) bestattet.[4] Sein Nachlass befindet sich in der Handschriftensammlung der Wienbibliothek im Rathaus.[5]

Werke

  • Aus der Ferienzeit. Seinen Freunden gewidmet. Selbstverlag, Wien 1888.
  • Die Erbsünde. Ein Mysterium in drei Abtheilungen. Konegen, Wien 1897.
  • Suchende. Drei Novellen. Konegen, Wien 1899.
  • Starke. Vier Novellen. Konegen, Wien 1900.
  • Neunzehn Märchen. Österreichische Verlags-Anstalt, Wien 1902.
  • Eisenhut und Pfauenfeder. Lieder und Aventiuren des fahrenden Ritters. Mit Illustrationen von Carl Fahringer. Gerlach & Wiedling, Wien 1905.
  • Adventbriefe. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1911.
  • Die Fahne von Öblarn. Erzählung aus den Bauernkriegen im Ennstal. Otto Janke, Leipzig 1912.
  • Die Reise ins Aschgraue. In: Paul Keller (Hrsg.): Die Bergstadt. Nr. 8. Verlag der Bergstadt Wilh. Gottl. Korn, Breslau 1913.
  • Die schlafende Stadt. In: Heimat und Welt. Nr. 3, 1913, S. 17–22.
  • Die absonderliche Liebe der schönen Jungfer Magelone de Brissac. Eine Geschichte aus dem geretteten Wien. In: Wiener Frauenblatt. Mai 1919.

Literatur

Einzelnachweise

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