Ascheloch

Höhle im Landkreis Rhön-Grabfeld in Bayern From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Ascheloch (auch: Ascherloch[1][2]; Kürzel: C0AF2328[2]) ist eine Muschelkalkhöhle bei Mittelstreu einem Ortsteil der unterfränkischen Gemeinde Oberstreu im Landkreis Rhön-Grabfeld in Bayern.[3][4]

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BW

Beschreibung

Ein Blick über den Ort Mittelstreu

Sie liegt am Steilhang des Eiersbergs nahe Mittelstreu, einem Ortsteil von Oberstreu in Unterfranken.[3] Von ihr aus hat man einen „schönen Blick auf das Dorf“.[3] Hinter ihr liegt der ehemalige Truppenübungsplatz der Garnison Mellrichstadt. Die Naturhöhle aus Muschelkalk liegt auf 280 Metern Höhe.[2][4]

Sie selbst ist ein Spalt im Kalkstein und verengt sich nach 5–10 Metern so stark, dass man kaum noch durchkommt.[3][4] Nur kriechend kommt man etwas weiter.[4] Die Höhle verzweigt sich nach gut 15 Meter Y-förmig in zwei ebenfalls etwa 15 Meter lange Äste.[4] Insgesamt hat die Höhle eine Länge von 44 m, wenn man die 2 Abschnitte addiert.[5]

Die Höhle befindet sich zwischen zwei anderen Öffnungen, die jedoch nicht in die Tiefe des Berges führen.[4]

Phänomen

Ein interessantes Phänomen ist, dass die Höhle die Geräusche der Züge der unten entlang führenden Bahnstrecke Schweinfurt–Meiningen verstärkt („Brüllen der Höhle“).[4] Dies stellte Hermann Happel fest, der schon durch die „Entdeckung und Erforschung der Frauenhöhle bekannt wurde“.[4] Weiter maß er die Höhle aus und skizzierte sie; die Zeichnungen sind auf Rhönline zu finden.[4]

Höhlen in der Gegend

Einzelnachweise

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