Ascheloch
Höhle im Landkreis Rhön-Grabfeld in Bayern
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Das Ascheloch (auch: Ascherloch[1][2]; Kürzel: C0AF2328[2]) ist eine Muschelkalkhöhle bei Mittelstreu einem Ortsteil der unterfränkischen Gemeinde Oberstreu im Landkreis Rhön-Grabfeld in Bayern.[3][4]
Beschreibung

Sie liegt am Steilhang des Eiersbergs nahe Mittelstreu, einem Ortsteil von Oberstreu in Unterfranken.[3] Von ihr aus hat man einen „schönen Blick auf das Dorf“.[3] Hinter ihr liegt der ehemalige Truppenübungsplatz der Garnison Mellrichstadt. Die Naturhöhle aus Muschelkalk liegt auf 280 Metern Höhe.[2][4]
Sie selbst ist ein Spalt im Kalkstein und verengt sich nach 5–10 Metern so stark, dass man kaum noch durchkommt.[3][4] Nur kriechend kommt man etwas weiter.[4] Die Höhle verzweigt sich nach gut 15 Meter Y-förmig in zwei ebenfalls etwa 15 Meter lange Äste.[4] Insgesamt hat die Höhle eine Länge von 44 m, wenn man die 2 Abschnitte addiert.[5]
Die Höhle befindet sich zwischen zwei anderen Öffnungen, die jedoch nicht in die Tiefe des Berges führen.[4]
Phänomen
Ein interessantes Phänomen ist, dass die Höhle die Geräusche der Züge der unten entlang führenden Bahnstrecke Schweinfurt–Meiningen verstärkt („Brüllen der Höhle“).[4] Dies stellte Hermann Happel fest, der schon durch die „Entdeckung und Erforschung der Frauenhöhle bekannt wurde“.[4] Weiter maß er die Höhle aus und skizzierte sie; die Zeichnungen sind auf Rhönline zu finden.[4]
Höhlen in der Gegend
Weblinks
- Schattenspiel im Schlupfwinkel - Mellrichstadt, mit Bild, in: Mainpost, 5. Oktober 2011.
- Ascheloch, mit Zeichnungen und Bildern, in: Rhönline.
- Ascherloch (5627/01) (TK 25 Nr. 5627), Naturhöhle, in: Atlas der Spinnentiere Europas.