At the Sea
Film von Kornél Mundruczó (2026)
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At the Sea (dt.: „Am Meer“) ist ein Spielfilm von Kornél Mundruczó aus dem Jahr 2026. Das Drama stellte eine einstmals erfolgreiche Tänzerin in den Mittelpunkt, die nach einem Entzug ins Haus ihrer Familie nach Neuengland zurückkehrt. Die Hauptrolle übernahm Amy Adams. Die amerikanisch-ungarische Koproduktion wurde im Februar 2026 im Hauptwettbewerb der Internationalen Filmfestspiele Berlin (Berlinale) uraufgeführt.
| Film | |
| Titel | At the Sea |
|---|---|
| Produktionsland | USA, Ungarn |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Länge | 112 Minuten |
| Stab | |
| Regie | Kornél Mundruczó |
| Drehbuch | Kata Wéber |
| Produktion | Alexander Rodnyansky, Aaron Ryder, Andrew Swett, Stuart Manashil, Kornél Mundruczó, Alex Lebovici |
| Musik | Sacha Galperine, Evgueni Galperine |
| Kamera | Yorick Le Saux |
| Schnitt | Dávid Jancsó, Ilka Janka Nagy |
| Besetzung | |
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Handlung
Die Tänzerin Laura kehrt nach einem Alkoholentzug ins Haus ihrer Familie nach Cape Cod, im US-Bundesstaat Massachusetts, zurück. Einst hatte sie in der renommierten Tanzkompanie ihres verstorbenen Vaters Karriere gemacht, der sie unter seine Fittiche nahm. Sein Vermächtnis lastete schwer auf Laura und ihre Alkoholkrankheit wurde von ihrem Umfeld ignoriert. Dies änderte sich, als es zu einem Autounfall kam, bei dem ihr kleiner Sohn Felix mit im Wagen saß. Der Junge überlebte den Unfall.[1]
Lauras Familie ist nicht auf ihre Rückkehr vorbereitet. Ihr Ehemann Martin schwankt zwischen Verbundenheit und Misstrauen. Lauras jugendliche Tochter Josie zeigt ihr gegenüber offene Feindseligkeit. Das Verhältnis zum jüngeren Felix bleibt distanziert. An den folgenden gemeinsamen Tage am Meer kommen unterdrückte Wut und finanzielle Sorgen zum Vorschein. Auch haben die Familienmitglieder Schwierigkeiten damit, sich gegenseitig zu verzeihen.[1]
Als Laura auf ehemalige Tanzkollegen trifft, bedrängen sie diese, ihre Karriere wiederaufzunehmen. Ohne ihre Abhängigkeit muss sie sich ihrem Trauma stellen und die schwierige Frage klären, wer sie jenseits ihrer Identität als Tänzerin überhaupt ist.[1]
Veröffentlichung
Die Weltpremiere von At the Sea erfolgte am 16. Februar 2026 im Rahmen der 76. Berlinale. Dort wurde das Werk in den Hauptwettbewerb eingeladen und als „intime Charakterstudie“ bezeichnet.[1]
Auszeichnungen
Für At the Sea erhielt Kornél Mundruczó seine erste Einladung in den Wettbewerb um den Goldenen Bären, den Hauptpreis der Berlinale.[1]
Weblinks
- At the Sea im Programm der Berlinale
- At the Sea bei IMDb