August Seebeck
deutscher Physiker
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Leben
Seebeck war der Sohn des Physikers Thomas Seebeck. Ab 1824 studierte er in Berlin Mathematik und Physik, nahm nach der Dissertation eine Lehrertätigkeit an verschiedenen Berliner Gymnasien an und wurde 1843 zum Direktor der 1828 gegründeten Technischen Bildungsanstalt Dresden (der Vorgängerin der heutigen Technischen Universität) ernannt. 1845 wurde er als korrespondierendes Mitglied in die Preußische Akademie der Wissenschaften aufgenommen. In ihrem Gründungsjahr 1846 wurde er ordentliches Mitglied der Königlich Sächsischen Gesellschaft der Wissenschaften.[1]
Er starb an den Pocken. Seine Arbeiten beschäftigten sich mit optischen und akustischen Problemen.
Werke
- Repertorium der Physik (Hrsg. H. W. Dove). Bd. 6: Akustik. Berlin 1842
- Repertorium der Physik (Hrsg. H. W. Dove). Bd. 8: Akustik. Berlin 1849
Literatur
- Karl Ernst Hermann Krause: Seebeck, August. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 33, Duncker & Humblot, Leipzig 1891, S. 559 f.
- Dieter Ullmann: Ohm-Seebeck-Helmholtz und das Klangfarbenproblem. In: NTM – Zeitschrift für Geschichte der Wissenschaften, Technik und Medizin. 25, Heft 1, 1988, S. 65–68.
- Peter Költzsch: Sondhauß-Röhre, Seebeck-Sirene – Wer waren ihre Namensgeber? (= Schriftenreihe zur Geschichte der Akustik. Heft 4). Berlin 2012, ISBN 978-3-939296-03-4, S. 145–275.
